<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622</id><updated>2011-04-22T00:19:05.350+02:00</updated><category term='Bericht'/><category term='Dacia'/><category term='Stein'/><category term='Rumänien'/><title type='text'>Berichte aus Dacia/Stein</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://stein-dacia.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>21</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-5372288146793318189</id><published>2007-11-13T11:06:00.000+01:00</published><updated>2008-01-13T11:12:12.564+01:00</updated><title type='text'>Abschlussbericht der Freiwilligenarbeit in Dacia (September 2006 bis September 2007</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ein Jahr ist zu Ende gegangen, vier Jahre einer neuen Lebensphase beginnen. Morgen beginnt eine neue Arbeitswoche mit fünf Arbeitstagen…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir sind gewohnt in einer linearen Zeitvorstellung zu denken, zu handeln, zu leben. Wieder zurück in Deutschland, mit täglichen theoretischen Arbeiten, umgeben von Stadtleben, wird uns bewusst wie sehr dieses Zeitgefühl unser tägliches Dasein bestimmt, ein Zeitgefühl, von welchem wir uns langsam ein Jahr lang entfernten und nun wieder ob wir es wollen oder nicht, zu ihm zurück kommen. Wir hatten die Möglichkeit eine andere Vorstellung von Zeit, von Alltagsgestaltung, von Lebenseinstellung zu lernen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir selbst, befreit von Handy, täglichen Bildmedien und festen Arbeitszeiten, konnten dies spüren, wurden Teil eines Ganzen, in dem wir als Teil eines Dorfes mit seiner Bevölkerung, seiner Tiere und Umwelteinflüsse, einen anderen Alltag bestritten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Tragweite der individuellen Handlungen wurde nicht geringer, sie wurde eher stärker, wenn sie eingebettet war in die äusseren, das gemeinsame Leben bestimmenden Bedingungen, wurde sie als sinnvoll spürbar. Wir erlebten uns selbst intensiver, da unser Alltag selbstbestimmt gestaltet war, diese Gestaltung war nicht abhängig von abstrakten Gegebenheiten, sondern von natürlichen und kollektiven Zusammenhängen, vom Wetter, von durch den Jahresverkauf vorgegebenen Aufgaben, von den Tieren die wir versorgten, von den Befindlichkeiten der Menschen, mit denen wir arbeiteten, von dem Wochentag, als Arbeits- oder Feiertag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So erlebten wir durch den Jahresverlauf hindurch täglich oder wöchentlich wiederkehrende und auch viele neue, überraschende Dinge. Erfuhren Phasen mit körperlicher Arbeit und Aktivitäten im Freien sowie vielen Gästen und damit verbundenen Gesprächen, neuen Eindrücken und Partys im Sommer, und Phasen der Ruhe und Besinnung im Winter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So sammelten wir während unserer Zeit in Dacia ganz unterschiedliche Erfahrungen, die es erschweren, das Erlebte zu beschreiben und gleichzeitig ihren Reiz ausmachen. Die gleichzeitige Komplexität und Einfachheit der Erfahrungen begeistert mich am meisten an diesem Jahr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nach den Spannungen der Eingewöhnungszeit, erlebten wir oft eine grosse Ausgeglichenheit, die wir davor selten so erlebt hatten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Für mich persönlich war es meine erste Lebensphase, in der ich in so einem Maß die tägliche Arbeit, als eine erfüllende, zu Selbstverwirklichung beitragende Tätigkeit, und nicht als eine von einem äusseren Rahmen, wie Schule, Ausbildung oder Arbeitgeber auferlegte Pflicht wahr nahm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mir gefiel besonders die Abwechslung und der Ausgleich, den mensch durch verschiedenste Aufgaben bekam.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mit körperlicher Arbeit Verantwortung für das Haus, das Gelände und die Tiere zu übernehmen, somit haben wir selbst Einiges was Gartenbau und Handwerk angeht dazu gelernt. Durch Hilfe im Garten oder bei der Ernte sowie sonstigen Aufgaben bei den Menschen im Dorf lernte mensch unmittelbar die Lebensumstände, die Bedeutsamkeit von Arbeit und die „Abhängigkeit“ von der Natur kennen. Gleichzeitig konnten wir versuchen den Menschen mit Hilfe bei medizinischer Versorgung und Kleidung, therapeutischen Maßnahmen und Lebensberatung und Freizeitangeboten für Kinder, etwas zurück zu geben und unsere Einstellungen in Bezug auf Gesundheitsbewusstsein, Erziehung, Gleichberechtigung und Leben in der Natur ein zu bringen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;All diese Möglichkeiten, sich selbst anders wahr zu nehmen, andere Menschen, einen anderen Kulturraum, eine neue Sprache und eine wunderbare Kultur kennen zu lernen, vermissen wir schon jetzt sehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir danken allen Menschen, die dabei halfen uns wohl zu fühlen und somit dazu beitragen, die wichtige Arbeit, die Europas Kinder e.V. leistet, aufrecht zu erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir danken besonders Robert und Sabine, Bille und Adrian und dessen Familie, Vegina und Pavel, Familie Konnerth sowie Valerika Gurca und deren Familie und wünschen Ihnen alles Gute und den neuen Freiwilligen im Sonnenhaus viel Kraft, Geduld und tolle Erfahrungen bei der Arbeit!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Se stati tot sanatos si numai bine!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Anne si Martin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-5372288146793318189?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/5372288146793318189'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/5372288146793318189'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2008/01/abschlussbericht-der-freiwilligenarbeit.html' title='Abschlussbericht der Freiwilligenarbeit in Dacia (September 2006 bis September 2007'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-917934065541518233</id><published>2007-11-02T17:22:00.001+01:00</published><updated>2007-11-02T17:24:13.105+01:00</updated><title type='text'>BERICHT VON KATRIN CALDARARU</title><content type='html'>Nach einer langen, ereignisreichen Fahrt per Anhalter von Weimar nach Dacia, im Gepaeck das Puppentheater,ein riesiger Seesack und meine liebe Freundin Anita, begruesste uns ein dunkles verschlossenes Haus und Hundegebell. Anne und Martin mussten schon zurueck nach Deutschland und nahmen mit sich ein Jahr Leben und Arbeiten.&lt;br /&gt;Zum Glueck versoehnte uns der naechste Morgen mit freundlichen Kuehen und Sonnenschein, Milena und Berta liessen die Schwaenze wedeln - Willkommen im Sonnenhaus.&lt;br /&gt;Die ersten 2 Wochen hatte ich Zeit mich einzuleben. Peggy, die zweite Freiwillige war noch nicht da und Anita unterstuetzte mich tatkraeftig und strahlend beim Ankommen. Wir sammelten Pilze im Wald, erkundeten per Hunderunden die naehere Umgebung, besuchten Bille, Adi und ihre Ziegen auf dem Huegel, versuchten uns im Hirtendasein, Ziegenmelken.&lt;br /&gt;Ertse, auf mein noch sehr wackliges Rumaenisch gebaute Kontakte mit den Dorfbewohnern machten uns zu Apfelerntehelferinnen. Gaeste gabs auch schon.Am Wochenende fuhren wir zum Wandern in die Karpaten nach Zarnesti nahe Brasov. Das Wetter und die Berge zeigten sich von ihrer besten Seite.&lt;br /&gt;Die ertse Nacht verbrachten wir in der Cabana Curmatura, deren letzte 2 freie Betten wir ergattert hatten. Die Huette war voll froehlich trinkender Wochenendausfluegler. Am naechsten Morgen ging es dann ueber Bergkaemme zu einer ufofoermigen Schutzhuette auf ca.2000 m Hoehe, Bergziegen und Sonnenuntergang.&lt;br /&gt;Absteigen ist anstrengender als raufklettern. Frisch in Bergluft gewaschen kehrten wir zurueck nach Dacia wo uns schon fleissige, fahrradreparierende Gaeste erwarteten. So vergingen die Tage und eh ich mich versah waren 2 Wochen rum, Zeit Anita schweren Herzens Lebewohl zu sagen. Wuerde sie nicht grad ihr Diplom machen, waere sie bestimmt als Ziegenhirtin geblieben.&lt;br /&gt;Das war Freitag, Samstag kam auch schon Peggy und mir blieb erst gar keine Zeit zum Truebsal blasen. Auch sie fanf gleich grossen Gefallen an den Ziegen auf dem Huegel, dem Dorf und ueberhaupt. Sonntag gab es dann in Rupea Burgfest und wir fuhren zusammen mit Thorsten, der zum Bauurlaub da war und Anne, der netten Praktikantin von copii europei&lt;br /&gt;auf Drahteseln ins Getuemmel. Schon auf dem Weg begegneten uns stolze, in Trachten gehuellte Jungen zu Pferde. Das Burgfest spielte sich aus Denkmalschutzgruenden nicht auf der Burg sondern in der Stadt ab. Kleine und grosse Saenger und Taenzer gab es auf der Buehne zu bestaunen, Zuckerwatte, Krimskramsstaende und kaltes Bier versuessten uns die Zeit.&lt;br /&gt;Dan gab uns eine aufschlussreiche Burgfuehrung und wir tranken klares kaltes Wasser aus dem Burgbrunnen. Anne und ich warteten gespannt auf das Abendprogramm,uns war nach tanzen und feiern zu Mute, aber Rupeas lokale Rockband veranlasste uns schon mit ihrem ersten Lied zu rascher Flucht.  In Dunkelheit gehuellt kaempften wir uns tapfer zurueck nach Dacia, unseren Fahrraedern so einige Schlagloecher zumutend&lt;br /&gt;In unserer ersten ofiziellen Arbeitswoche halfen wir Doamna Valli beim Kleiderverkauf in der Sozialstation und Vergina und Pavel beim Heu wenden und zusammentragen. Oft sprachen mich nette alte Frauen auf der Strasse an um mir von Martins magischen Therapeutenhaenden zu berichten. Allen musste ich traurig verkuenden, dass es zur Zeit keinen Therapeuten gibt. Trotzdem lud man mich zu Kaffee und beschenkte mich mit gutem Kaese und Milch.&lt;br /&gt;Dank Holger und Thorsten ist das untere Zimmer im Anbau bald fertig. Peggy wird noch die Decke streichen. Donnerstag steht der erste Kindernachmittag ins Haus und bald auch mein erstes Puppenspiel auf rumaenisch. Langsam wird es nachts sehr kalt, die Leute beeilen sich ihr Heu in die Scheunen zu kriegen.  Vine iarna, der Winter kommt ist in aller Munde, die Bauern sagen er wird hart werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-917934065541518233?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/917934065541518233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/917934065541518233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/11/bericht-von-katrin-caldararu.html' title='BERICHT VON KATRIN CALDARARU'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-7297782206359402595</id><published>2007-09-22T00:50:00.000+02:00</published><updated>2007-09-22T01:21:29.182+02:00</updated><title type='text'>Monatsbericht August</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RvRRNeUlMsI/AAAAAAAAAFI/j9BQnx2S-jA/s1600-h/IMG_1652.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RvRRNeUlMsI/AAAAAAAAAFI/j9BQnx2S-jA/s400/IMG_1652.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5112800768891892418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Puh...der August...wo soll ich anfangen und aufhören, wohl mit Abstand einer der schönsten Monate und einer der am schnellsten verging...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Regen versunken verabschiedete sich Anfang August die Kindergruppe der Rumänieninitiative Dresden und es kehrte kurzzeitig wieder etwas mehr Ruhe ein, in das bis dahin an seine Grenzen besetzte Haus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während dieser Zeit, hatten wir es geschafft, das gesamte Brennholz ( fünf Pferdekarren voll) zu sägen. Nun war es an der Reihe gehackt zu werden, damit es trocknen kann und somit die kommenden Freiwilligen für den Winter ausgerüstet seien. Allerdings war längst die Sommerhitze wieder gekommen und es war manchmal recht schwierig, bei 35° im Schatten an die Wohltat eines gut beheizten Zimmers zu denken, noch dazu in dem Bewußtsein selbst den kommenden Winter höchst wahrscheinlich in zentralbeheizten  Räumen zu verbringen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RvRRdeUlMuI/AAAAAAAAAFY/AbVQbgVidNY/s1600-h/IMG_1669.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RvRRdeUlMuI/AAAAAAAAAFY/AbVQbgVidNY/s400/IMG_1669.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5112801043769799394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mit viel Kaffeepausen, kaltem Pfefferminztee, Hilfe von Leuten aus dem Dorf und fleissigen Gästen, schafften wir es einige Kubikmeter Holzvorrat anzulegen und so auch diese Aufgabe zu beenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spass machte es allemal, da es bei so viel Gästen in dieser Zeit ein ständiger Wechsel zwischen gemeinsamen Arbeiten, unseren täglichen Aufgaben und dem gemeinsamen Geniessen des rumänischen Sommers war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So war es Anne und mir ein grosses Vergnügen meinen Bruder mit Freund Till, seine Mitbewohnerin, die schwäbische Rumänin Franca ( mai ne vedem si vorbim romaneasca in Berlin) und deren Freund Sebastian zu begrüssen. Nach Familienbesuch in Brasov begannen sie ihren Rumänientrip bei uns in Dacia, und auch sie mussten feststellen, dass hier eine andere Zeitrechnung herrscht und somit ihren Aufenthalt verlängern,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;welcher mit gemeinsamen Kochen, Arbeiten, Wanderungen, Kaffeebesuchen im Dorf und Schnapsverkostungen sehr schnell verstrich. Währenddessen gab es noch grosse Party mit Thomas und allen Bekannten aus Sibiu...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als dann nach einer Woche bei uns mein Bruder und Co sich Richtung Sibiu verabschiedeten, dachte ich schon wo wohl das nächste Treffen in Deutschland sich abspielen möge. Doch nur zwei Tage später gab es ein recht rumänisches Nocheinmal, da wir in unserer Partylaune das Zelt vergessen hatten. Während ich gerade mit Anne und Sarah in einem Nachbarort bei einer Familie eingeladen war, klingelte das Telefon und ich konnte Stefan und Till, zusammen mit einer Oma aus Dacia vor dem Bahnhof wartend, abholen. Die drei hatten sich auch ohne gemeinsame Sprache prächtig verstanden und gaben ein herrliches Bild ab. So konnte das Wiedersehen direkt bei der noch laufenden Party mit rumänischer Bewirtung gefeiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So gab es beim abendlichen „Kuhfernsehen“ nach nur zwei Tagen Abwesenheit viel zu berichten, mit grossem Feiertag und tödlichen Unfall war das Dorfleben aufgewühlt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RvRRmOUlMvI/AAAAAAAAAFg/UV5_ameiyxs/s1600-h/IMG_1584.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RvRRmOUlMvI/AAAAAAAAAFg/UV5_ameiyxs/s400/IMG_1584.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5112801194093654770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ach so verging die Zeit, mein Bruder war wieder weg, für eine längere Zeit blieb Linda, welche sich als Ziegenhirtin und in der rumänischen Kinderbetreuung versuchte. Gemeinsam halfen wir auch bei Bille und Adrian bei der Heu- und Klee-Ernte, denen laufen nämlich regelmässig die Schäfer weg und ihr schwerer Arbeitsalltag ist mit unserem nicht zu vergleichen, während es draussen vo sich hin regnet und ich gemütlich meinen Bericht tippe, laufen die Beiden, mit Regenmänteln bepackt mit ihren Ziegen durch die Nässe...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Minderheitenwelt des von uns zweimal in der Woche besuchten sächsischen Altenheimes, waren zu dieser Zeit die Besuche der im Ausland weilenden Angehörigen und ein Auftritt einer siebenbürgisch-sächsischen Blaskapelle aus Augsburg (wirklich eine andere Welt, in Deutschland lebende Siebenbürger) die Höhepunkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächste familiären Besuchern kamen dann Annes Bruder und dessen Freundin vorbei und wir hatten wieder einmal Gelegenheit die geliebte Umgebung zu zeigen und wir selbst wahrscheinlich die letzte Gelegenheit die derzeitige europäische Kulturhauptstadt Sibiu zu besuchen, welche so Kultur ist, dass es sogar verboten ist, Schalen von Sonnenblumenkernen auf die Strasse zu werfen! So genossen wir den wahrscheinlich letzten Stadtausflug mit Theaterbesuch ( kostenlos und EU- gesponsert), tausend anderen Touristen und Versacken in der immer wieder selben Kneipe...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja ihr hört, leider mischt sich immer mehr in jeden Satz und in jeden planenden Gedanken, das „letzte Mal“.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RvRRxuUlMwI/AAAAAAAAAFo/-dMrVwtvMC4/s1600-h/IMG_1593.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RvRRxuUlMwI/AAAAAAAAAFo/-dMrVwtvMC4/s400/IMG_1593.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5112801391662150402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Anfang September und wir werden nur noch circa zwei Wochen hier sein und dann gehen, wir freuen uns sehr, denn andere werden kommen, die Leute im Dorf, die Häuser, die Weiden, die Erinnerungen werden bleiben, Kreise werden sich schliessen und andere werden sich öffnen... asa este!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat aufgehört zu regenen und ich höre nun auf zu schreiben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cu numai bine...Martin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-7297782206359402595?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/7297782206359402595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/7297782206359402595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/09/monatsbericht-august.html' title='Monatsbericht August'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RvRRNeUlMsI/AAAAAAAAAFI/j9BQnx2S-jA/s72-c/IMG_1652.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-7689100350575384990</id><published>2007-09-22T00:47:00.000+02:00</published><updated>2007-09-22T00:48:38.798+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Urlaub ganz grob&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Wochen Zeit Südrumänien und etwas Bulgarien kennen zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns begegnete bei dieser Reise endlich einmal die sagenumwobene Korruption, für die Rumänien bekanntlich berüchtigt ist.&lt;br /&gt;Wir durften der grenzenlosen Gastunfreundlichkeit zahlreicher Hunde begegnen. Sowohl in touristischen Gebieten als auch in großen Städten blieben diese Treffen nicht aus.&lt;br /&gt;Wir zelteten auf ausgestorben geglaubten FDGB Zeltplätzen inmitten neuen, riesigen Hotelstädten, welche scheinbar vorwiegend für all-inclusive-verrückte Ausländer gedacht sind.&lt;br /&gt;Wir trafen überall in der schönsten Natur auf Rumänenrudel, mit disc und gratar bestückt, neben alten Dacias aus denen laute Manele Musik dröhnte...PARTY... und waren jene diese einmal weg, blieb wenigstens ein liebevoll plazierter Müllberg als Andenken zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dieser Reise haben wir sehr viel gesehen, sind von den Bergen an die Donau, nach Bulgarien, ans schwarze Meer, übers flachste, kahlste Land....&lt;br /&gt;Anders als man es bei den vielseitigen Landschaften beobachten kann, bemerkte ich nur kleinste, kaum spürbare Abweichungen zwischen den Menschen, die in diesen unterschiedlichen Gegenden leben.&lt;br /&gt;Es ist recht schwierig für mich eine gewisse Individualität bei der rumänischen Bevölkerung ausfindig zu machen.&lt;br /&gt;...Nichts desto trotz...&lt;br /&gt;Wir kamen wieder in Dacia an und alles schien verändert, ich sah Dinge die ich nie vorher wahr nahm und auch auf der emotionalen Ebene gab es Veränderungen. Nach drei Wochen , in denen sich beinahe jeder Tag in einer anderen Umgebung abspielte, kam mir das Haus und das Dorf das für ein Jahr unser Zuhause war, ganz fremd vor.....&lt;br /&gt;Bin mal gespannt auf Deutschland/ Thüringen/ Saalfald/ Obernitz &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.................................................................................................................................&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir Mitte Juli die dacianische Erde wieder betraten, war unsere Freundin Anne schon zurück in Deutschland. Und noch andere Neuigkeiten bekamen wir zu hören und zu sehen...&lt;br /&gt;Zum Beispiel wurde uns eröffnet, dass für nächstes Jahr eine Geburt und eine Hochzeit geplant ist, von zwei Menschen mit denen wir uns sehr oft umgeben.&lt;br /&gt;Auch Tina war mit Mann und Kind und neuem Kind Heim gekehrt in die zweite Heimat. Nach dem ganzen Ankunftsstress warteten wir nun auf eine große Gruppe aus Dresden...doch vor deren Ankunft hieß es für Sabine und mich erstmal PUTZEN&lt;br /&gt;Unser Gedanke war es, den vielen Menschen die uns beehren wollen eine angenehme und ordentliche Unterkunft zu bieten. Ca. eine Woche beschäftigten wir uns mit Saubermachen, Aufräumen und kleineren Handwerklichen Arbeiten, leider leider fanden wir nach ihrer Abreise, trotz vieler Ermahnungen ehr gegensätzliches Bild vor.&lt;br /&gt;Mehr gabs im Juli nicht zu berichten.&lt;br /&gt;Anne&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-7689100350575384990?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/7689100350575384990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/7689100350575384990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/09/urlaub-ganz-grob-drei-wochen-zeit.html' title=''/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-4492668282957168616</id><published>2007-07-20T11:43:00.000+02:00</published><updated>2007-07-20T11:44:41.036+02:00</updated><title type='text'>Martin berichtet aus Dacia</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Mal wieder ist ein Monat vergangen, ziemlich schnell und abwechslungsreich. Ein Monat der uns den Sommer hat spüren lassen. Nachdem er so lang ersehnt wurde, kam er in vollen Zügen, mit wochenlanger Hitze, welche drei orkanartigen Regentagen am Anfang des Monats folgten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Diesen extremen Wetterwechsel durften wir gemeinsam mit Annes Eltern erleben, die uns für eine Woche besuchten. So gab es volles Kulturprogramm mit dem Besuch der Wehrkirche im Nachbardorf Viscri, sightseeing in Kronstadt und Schessburg, Kaffeetrinken bei den Leuten im Dorf, eine wunderschöne Karuzenausfahrt bei gigantischen Temperaturen ins weit entfernte Nachbardorf und einen Einblick in die Ziegenwirtschaft bei Bille und Addi. Es war für uns sehr schön, den Lieben endlich live zeigen zu können, was uns hier so täglich bewegt und beschäftigt und konnten sicherlich vorher noch nie erlebte Einblicke gewähren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch diese Zeit verging schnell und nach dem Abschied folgten arbeitsreiche Tage. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich hatte Gelegenheit die Sommerarbeiten der Bauern hautnah zu erleben, sowohl auf unserem Grundstück&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Als auch bei der Hilfe bei verschiedenen Leuten und bräunte so meine Haut beim Heumachen und holte mir so einige Blasen beim Sensen....Einige Male kam ich echt an meine körperlichen Grenzen und es waren interessante Erfahrungen bei 40 C° mit der siebzigjährigen Vergina auf dem Feld zu stehen, welche die selben Arbeiten verrichtete...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Des Weiteren war in jener Zeit eine grosse Bauaktion auf dem Begegnungshausgelände geplant und es gab erstmal genug zu Tun mit vorbereitenden Arbeiten wie Keller auf und Werkzeugkammer ausräumen, Schutt aus dem Gelände schaffen u.s.w.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Als dann eines Samstagnachts die Bautruppe aus Sachsen ankam und gemeinsam mit Michaela und teilweise ihren gesamten Schwestern Quartier bezogen hatte gings los...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gleich am Sonntag wurden Löcher im Haus gebohrt, Gräben geschachtet, Rohre verlegt, das Ganze bei sommerlichen Temperaturen und wir wurden mit leckerer Spinatsuppe und der Lieblingsmusik aller Rumänen: Manelle ( juhu ) der Mädels zu ständig neuen Höchstleistungen motiviert.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dieser ganzen action durften wir dann „leider“ nur zwei Tagen beiwohnen, da unser geplanter Urlaub begann.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach unserer Rückkehr durften wir stolz eines neues Tor, eine Luxusdusche für den Winter, welche nur noch einen Abfluss benötigt und das Gestell für einen neuen Holzschuppen betrachten! Danke Jungs!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Als also im Begegnungshaus kräftig gewerkelt wurde, durfte wir uns auf Tour in bisher noch ungesehene Gebiete Rumäniens machen. Begleitet von unserem lieben Hündchen und bepackt mit Zelt und allem was mensch so braucht gings dann los.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Erstes Ziel war die ehemalige Bergbaustadt Petrosani, welche ich vor einigen Jahre schon einmal besucht hatte, dort wohnten wir im Caritashaus, ich musste leider feststellen, dass von unserem damaligen Projekt, einem Spielplatz für Strassenkinder, nichts mehr übrig war. Die Laune wurde dann am nächsten Tag durch einen Ausflug in die Berge bei gigantischem Wetter und sehr schicker Landschaft wieder gebessert. So ging es dann nach einem weiteren Zwischenstopp in den Bergen weiter in die schöne Plattenbausiedlung Lupeni, wo wir Victor, einen befreundeten Freiwilligen besuchten und eine Nacht gemeinsam mit seiner Freundin und seiner dreiundsiebzigjährigen WG-Kollegin in seiner Wohnung verbrachten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Danach war es dann für über zwei Wochen vorbei mit festen Behausungen und wir verbrachten die kommenden Hitzetage im Zelt mit unserem Wachhündchen davor.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Weitere Ziele waren zwei Städte und ein Nationalpark an der Donau, an der Grenze zu Serbien und Bulgarien, dann ging es wieder ein Stück in den Norden und wir weilten in einer herrlichen Gegend in der Nähe des Rentnerkurortes „Baile Herkulane“. Natur mit Kalksteinfelsen, einem wilden, kalten Fluss und heissem Quellen mitten am Flussufer in der direkten Nähe des Zeltplatzes waren unser.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Danach ging es weiter in den Süden, an die bulgarische Grenze, an die Donau in Bulgarien, weiter ans Meer in Bulgarien und wieder zurück und dann an die rumänische Schwarzmeerküste in die Nähe von Constanza&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;um nach weiteren kleinen Stopps auf der Rückreise an einem See und in den Bergen vor Kronstadt, wieder in unserer momentanten Heimat Stein an zu kommen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir hatten eine intensive Zeit, die rasend schnell vergangen ist, neue Eindrücke vom Land und den Rumänen brachte und andere schon vorhandene verfestigte:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;-&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;die Reiseart mit Rucksack und Zelt und dann auch noch einen Hund mit sich zu führen, ist völlig unbekannt und führt recht oft zu Erstaunen, Unverständnis oder Unterhaltung&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;-&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;bei dem Grossteil der Leute, ob jung, alt, Dorf- oder Stadtbevölkerung bleiben die Vorurteile bestehen, dass alle Zigeuner kriminell sind und es allen deutschen gut geht und mensch mindestens zweitausend euro im Monat in Deutschland verdient&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;-&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;Rumänen sind kulturlos&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;-&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;Rumänien ist saudreckig, besonders wo die Natur am schönsten ist&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;-&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;          &lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;Rumänische freilaufende Hunde sind scheisse&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Genug nun von meinen individuellen Eindrücken, ich freue mich auf einen restlichen, warmen, erlebnisreichen Sommer und grüsse alle Leute mit Herz und Träumen ganz lieb!!!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-4492668282957168616?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/4492668282957168616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/4492668282957168616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/07/martin-berichtet-aus-dacia.html' title='Martin berichtet aus Dacia'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-144638050829907673</id><published>2007-06-19T00:45:00.000+02:00</published><updated>2007-06-19T01:04:23.739+02:00</updated><title type='text'>Mai</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncPb4JW4XI/AAAAAAAAAEc/knE8exjeQLA/s1600-h/P4091414.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncPb4JW4XI/AAAAAAAAAEc/knE8exjeQLA/s400/P4091414.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5077544076486041970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Neben den alltäglichen Arbeiten, welche sich nicht sonderlich veränderten, wurde der Kleidungsvertrieb zu unserer Aufgabe im Mai. Viele, viele Kleider, Schuhe und Spielzeug erreichten uns Ende April. Nachdem all die Klamotten sortiert waren, machten wir uns über die Verteilung bzw. den Vertrieb Gedanken. „Verschenken ist keine gute Idee“ - diese Erfahrung haben wir schon sehr früh gemacht. Durchs Schenken solcher Dinge wie Kleider, Lebensmittel oder auch Arbeitskraft werden die Menschen zur Abhängigkeit gebracht und nutzen die Schenkenden schamlos aus. Das Schenken bringt noch mehr Nachteile mit sich, auch für die Beschenkten z.B. muss ein Bewußtsein für Besitz und dessen Pflege nicht entstehen, da mit Nachschub aus reichen Ländern fest zu rechnen ist... durch diese Sicherheit &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;kommt es dazu, dass Kleider statt gewaschen, verbrannt werden. &lt;/span&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Um all das oben genannte zu vermindern, und trotzdem die Armen nicht auszubeuten, einigten wir uns auf einen Kleiderverkauf. Jedes Teil sollte 1 Lei/ 30 Cent kosten und jeder konnte teilnehmen. Die Verkäufe liefen in Form dreier Basare auf der Straße ab. Der erste Basar fand seinen Ort vor unserem Haus. Das war der Chaotischste von allen. Gekauft haben die, die es nicht nötig haben und außerdem klauten selbige wie die Raben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nummer zwei wurde ins „Zigeunerviertel“ verlegt. Leider fiel der Tag auf Pfingsten und die Rumänen waren emsig am Backen, trotzdem wurden wir einige Sachen los. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Der letzte dann entsprach unseren Vorstellungen am meisten. Der Ort lag zwischen „Zigeunerviertel“ und „Rumänenviertel“, es wurde kaum geklaut und die Leute hatten genügend Zeit zu stöbern.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncOzYJW4UI/AAAAAAAAAEE/oCfRYvleGbM/s1600-h/martin+bei+kinderfest.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncOzYJW4UI/AAAAAAAAAEE/oCfRYvleGbM/s400/martin+bei+kinderfest.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5077543380701339970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Geld, welches bei dieser Aktion eingenommen wurde, fließt in unser Dispensar und in Anschaffungen für die Arbeit hier vor Ort.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Auch war die Zeit des Reisens im Mai, erst ging es mal wieder nach Sibiu, unsere Freunde besuchen. Bei diesem Ausflug spannten wir auch die neue Dorfbewohnerin Sarah mit ein. Später verdrückte sich Martin ein paar Tage nach Deutschland und noch später besichtigten wir Moldavien und Transnistrien.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Transnistrien, was eigentlich kein richtiges Land ist, darf ohne Einladung nur für max. 10 Stunden besucht werden, da uns von dem Grenztypen mit Gefängnis gedroht wurde, wenn die Frist auch nur fünf Minuten überschritten wird, einigten wir uns darauf nur 8 Stunden zu bleiben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Also ich als Kind, das die DDR nicht mehr bewußt miterlebt hat, stellte mir Kommunismus dreckiger vor. Die Städte die wir in Moldavien und Transnistrien besuchten glänzten förmlich und die Menschen haben sogar gelacht....aber eine gewisse Unfreundlichkeit war doch spürbar, auch wenn beinahe jeder in Moldavien Rumänisch spricht, ist diese Sprache doch ehr verpönt… Russisch wird erwartet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Naja, fünf Tage ging der Ausflug und mehr hätten es auch nicht sein müssen, aber dennoch war es sehr interessant.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Endlich konnten wir viele leckere und gesunde Sachen aus unseren Garten ernten, gegen die Erwartungen von Herrn Konnerth, der der Meinung war, dass das eh nichts wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Auch Heu ist jetzt angesagt, Martin musste Sensen lernen und ich Heu wenden, alles für die Schafe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Meine Eltern und Großvater waren da. Natürlich haben sie das volle Rumänienprogramm bekommen, Ausflug mit dem Pferdekarren und zwei waschechten Rumänen... sechs Stunden durch Wald und Wiesen, alte knittrige Babas besucht in ihren typisch rumänischen Häusern, auch Stâna/ Alm haben wir bewundert und das spartanische Leben dort, natürlich gehört aber auch Stadtleben mit dazu, deshalb schauten wir uns Braşov und Sighişoara an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncPOIJW4WI/AAAAAAAAAEU/D9JRtUlqtjU/s1600-h/P4111416.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncPOIJW4WI/AAAAAAAAAEU/D9JRtUlqtjU/s400/P4111416.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5077543840262840674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nach all dem, war die Familie entgegen ihren Erwartungen sehr positiv überrascht,&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;so sehr, dass sie mir nun am Telefon berichteten, wie sie diesen Urlaub bei den Verwandten und Bekannten anpreisen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Das Wetter ist wunderbar heiß.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Am Wochenende kommt der Bautrupp, der sich die Installation einer Dusche zum Ziel gesetzt hat.Wir werden dann nur das Resultat begucken, denn wir machen uns für drei Wochen aus den Staub, um Rumänien und Bulgarien ein wenig unter die Lupe zu nehmen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Soviel zum Mai!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Anne M.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-144638050829907673?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/144638050829907673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/144638050829907673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/06/mai.html' title='Mai'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncPb4JW4XI/AAAAAAAAAEc/knE8exjeQLA/s72-c/P4091414.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-5662896298696521134</id><published>2007-05-18T13:38:00.000+02:00</published><updated>2007-06-19T01:05:54.264+02:00</updated><title type='text'>Martin berichtet aus Dacia</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncPyoJW4YI/AAAAAAAAAEk/2S88L6245w8/s1600-h/P4171422.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncPyoJW4YI/AAAAAAAAAEk/2S88L6245w8/s400/P4171422.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5077544467328065922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ach ja, was soll ich sagen, Frühling ist toll. Den Anflug von Gewohnheit und Müdigkeit, den so mancher dunkler Februar- u. Märztag mit sich brachte, ist nun weggeblasen. Wie auch alle anderen Leute im Dorf, hatten wir natürlich draussen viel zu tun, die Erde möchte für den Sommer vorbereitet werden. So verging einige Zeit damit, unser selbst angelegtes „Freiwilligenfeld“&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;zu bearbeiten, daneben hilf ich einige Nachmittage, einer über achtzigjährigen Frau beim Umgraben, damit diese zusätzlich zu ihrer kleinen Rente, rechtzeitig Mais, Kartoffeln und Bohnen anbauen kann. Auch konnte ich eine andere Patientin, welche an den Folgen eines Schlaganfalls leidet, überzeugen, trotz ihrer Einschränkungen ihren Garten weiterhin zu bearbeiten, und half ihr dabei.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gleichzeitig, fiel einer meiner Patienten weg, da er aufgrund einer neuen Krankheit behandelt werden musste und sich bis jetzt im Krankenhaus befand. So lernte ich einmal wieder, wie schnell sich der Arbeitsalltag ändern kann, und auch damit zufrieden zu sein, nur einen Menschen am Tag besucht zu haben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dann ging es weiter mit der Osterzeit, welche sowohl im orthodoxen Kalender der Jahreshöhepunkt ist, als auch für uns Abwechslung und eine besondere Zeit darstellte. Unser Haus war voll mit Gästen und es war schön und anstrengend so bunte und unterschiedliche Leute um sich zu haben. So vergingen die Tage mit Lagerfeuer mit Lamm braten oder wahlweise Kohlsuppe, sehr spaßigem Volleyballturnier&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;mit den Gästen und fast allen Kindern aus dem Dorf( laut, zweisprachig und jenseits aller Regeln) und Osterspaziergang mit Eiersuche im Wald.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Für mich selbst interessante Erlebnisse waren der orthodoxe Ostergottesdienst am Freitagabend und der evangelische am Ostersonntag, bei welchem die Steiner Kirche, welche sonst leer steht, mit über dreissig Menschen gefüllt war. Diese Erlebnisse zeigten mir einmal wieder bei beiden Religionen, die Sehnsucht und Suche nach Gott auch in der heutigen Zeit und auch bei jungen Menschen, aber auch die Seite vom Festhalten an oberflächlichen Ritualen, an Herrschaftsdenken und Abgrenzung zu Andersgläubigen, die ja hier oft gleichzeitig Nachbarn sind. So etwas bewegt mich jedes Mal ein Stück mehr, Kirchen als Institutionen der Macht zu sehen und Gott eher in mir selbst, meinem Gegenüber und der Natur zu suchen...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nach dem Osterwochenende gestalteten sich die folgenden Tage mit den verbleibenden Gästen produktiver.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;So wurden viele Kleiderspenden ausgeladen und verstaut und das Gelände wurde von einigem Metallmüll entledigt, welcher auf dem hiesigen Schrottplatz in Geld umgewandelt wurde. Das Begegnungshaus bekam eine neue Küche und der Fahrradschuppen wurde frisch bestückt. Auch konnten wir einen Ausflug ins nahe gelegene Homorrod machen, wo wir nach Heilerde suchten, und neben einen alten Sachsen, dessen politische Einstellungen an die Zeit vor ´45 erinnerten, diese auch fanden...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Eine Woche nach Ostern verließen uns die letzten Gäste und es zog wieder Ruhe ins Begegnungshaus ein.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Diese hielt allerdings nicht lange, da es am nächsten Wochenende schon wieder auf Reise gehen sollte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Leider konnte ich diese nur alleine antreten, weil meine Freundin Anne die Windpocken bekam, ihr es ziemlich dreckig ging und sie nach dem Arztbesuch nichts weiter machen konnte, als zu Hause zu bleiben und die roten Flecken zu zählen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Also heiß es für mich allein, auf nach Sighet, in den Norden des Landes, zum Zwischenseminar mit anderen Freiwilligen. Nachdem ich den Autobus verpasst hatte, trampte ich nach Brasov, um nach einiger Fahrt mit durchschnittlich 50 km/h, gerade noch rechtzeitig meinen Nachtzug zu erreichen. Dieser brachte mich dann in die schöne Maramuresch, einen tollen Teil des Landes, an der Grenze zur Ukraine, mit Hügeln, winzigen Feldern, weniger freikaufenden Hunden, mehr Menschen in traditioneller Kleidung und schicken Holzhäusern.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;In dieser Gegend durften wir nun, in einem luxuriösen Hostel, eine Woche verbringen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls fiel die Leiterin des Seminars leider aus, und es bedurfte einiger Selbstdisziplin und Anstrengung uns selbst zu organisieren, uns die Zeit zu nehmen uns selbst Fragen zu stellen, nach Antworten zu suchen, zu reflektieren, uns auszutauschen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Trotz anfänglichen, persönlichen Motivationsmangels, allen sein Projekt vorzustellen, Probleme, Erfolge und Meinungen zu präsentieren, hat es sich mehr als gelohnt, sich mit anderen Freiwilligen aus Rumänien, und auch zwei netten Menschen aus Bosnien, auszutauschen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gerade in einem dörflichen Umfeld, wird man schnell durch die alltäglichen Aufgaben vollkommen vereinnahmt, kommt schnell in Gewohnheit, stellt sich keine Frage mehr, bringt die eignen Probleme bei der Arbeit mit den Menschen in keinen größeren Zusammenhang.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;So ist es immer gut den Horizont zu erweitern, von anderen Problemen und Erfolgen zu hören, aus dem Dunstkreis der eignen Erfahrungen heraus zu kommen, sprich uns den Beschränkungen und Möglichkeiten des Individuums bewußt zu machen. Wir sind alle nur kleine Lichter, welche irgendwann verglühen, doch wir alle können jeden Tag, den Ort, die Menschen, die uns umgeben, zum Leuten bringen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Martin&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-5662896298696521134?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/5662896298696521134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/5662896298696521134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/05/martin-berichtet-aus-dacia.html' title='Martin berichtet aus Dacia'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_DPTeNCogtIo/RncPyoJW4YI/AAAAAAAAAEk/2S88L6245w8/s72-c/P4171422.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-671259137068525402</id><published>2007-04-25T21:53:00.001+02:00</published><updated>2007-04-25T22:38:18.927+02:00</updated><title type='text'>Bericht von Anne Markert für April 2007</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_DPTeNCogtIo/Ri-8MDm6e1I/AAAAAAAAADk/TspasVuzE3Y/s1600-h/0704_3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_DPTeNCogtIo/Ri-8MDm6e1I/AAAAAAAAADk/TspasVuzE3Y/s400/0704_3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5057467821873331026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;(Aktuelle Bilder: Auf die Überschrift klicken! Bilder von Torsten)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·    Gäste&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon am ersten März durften wir unsere Saisoneröffnungs-Gäste empfangen, selbige hatten das große Glück, an unserem nachträglichen Faschingsfest teilzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·    Das Fest&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, auf dieser Veranstaltung lernten wir, dass man mit 50 Kindern, die in der Regel beinahe nichts selbst können, schlecht etwas basteln kann, ohne einen Nervenzusammenbruch zu bekommen… Mir dröhnen noch heute die schrillen Stimmen in den Ohren, welche ohne unterlaß meinen Namen riefen....ANNE! ANNE! ANNE!!!&lt;br /&gt;Aber ansonsten war unsere Party recht gelungen, gerade der Luftballontanz mit ca. 25 Paaren  brachte den Kids riesige Freude. Dank einer übermenschlichen Kraft, welche auch immer es sein mag, lud das Wetter an diesem Tag dazu ein, die ganze Sache im Freien stattfinden zu lassen, denn die Beschaffung des Schlüssels für den örtlichen Kultursaal gestaltete sich geradezu als unmöglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·    Alltäglichen Arbeiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die veränderten sich nicht wesentlich, nur dass wir für längere Arbeitswege auf die Fahrt per Anhalter angewiesen waren, da das Kugellager unserer Rennmaschine schon bald ohne Kugeln sein sollte...doch auch dieses Problem wußte unser Robert zu bewältigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·    Muttertag&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit fragenden Gesichtern wurden wir angeschaut, als wir zum 8. März einigen Frauen des Dorfes eine selbst  aus Zeitungspapier gefertigte Blume Schenkten... „Facut cu mână??“(„handgemacht“) fragten sie dann. „Ganz schön mutig von euch, den Rumänen etwas Selbstgemachtes zu schenken“ kam einer deutschen Auswanderin als erstes über die Lippen als wir ihr davon erzählten. Aber gefreut haben sich die meisten trotzdem....auch die Frauen im Altenheim und das dortige Personal bekamen alle eine Zeitungsblume von Martin und mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·    Dorfleben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade wurden die letzten Lämmchen und Zicklein geboren.....jede der vielen, vielen Schafherden, welche täglich vor unseren Küchenfenster vorübergehen, hat sich ungefähr verdoppelt. Das Geblöke der Kleinen ist kilometerweit zu hören und der Anblick der Babyschafe entlockt mir jedesmal ein entzücktes „SÜÜÜÜÜß“.&lt;br /&gt;Auch selbst haben wir zwei Schäfchen ein neues Zuhause gegeben, Stan und Sarah. Wie Babys füttern wir sie täglich drei mal mit lauwarmer Kuhmilch und anschließend verfolgen sie einen auf Schritt und Tritt .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·    Freizeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einer Woche lernten wir endlich einmal die Hauptstadt Rumäniens kennen: Bucureşti. Eine wirklich spannende Stadt. Der Hauptplatz „Piaţa uniri“ erinnerte durch all die riesigen Leuchtreklameschildern auf den riesigen Häusern die mit riesigen Werbebannern behängt sind, sehr an eine Spielzeugwelt. In dem bißchen Altstadt wird man ständig überrascht, man läuft meterweit nur durch Blockanlagen, die an Tristigkeit kaum zu übertreffen sind und dann plötzlich steht man vor einer hübschen kleinen und vor allem alten orthodoxen Kirche....solche Situationen gab es ständig......der Ausflug war äußerst lohnenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sage Dankesschön und auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anne&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-671259137068525402?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://fotobu.de/dacia_042007/dacia_042007_index.html' title='Bericht von Anne Markert für April 2007'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/671259137068525402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/671259137068525402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/04/bericht-von-anne-markert-fr-april-2007.html' title='Bericht von Anne Markert für April 2007'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_DPTeNCogtIo/Ri-8MDm6e1I/AAAAAAAAADk/TspasVuzE3Y/s72-c/0704_3.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-242503885056595148</id><published>2007-03-26T22:43:00.001+02:00</published><updated>2007-03-26T22:43:59.207+02:00</updated><title type='text'>Martins Bericht</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Hmm...was soll ich sagen, nun ist auch schon der Februar zu Ende gegangen und anstatt des erhofften Winters &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;( von wegen Extreme erleben wollen und so...), ist hier zwischenzeitlich Frühling mit teilweise 20 C° eingezogen. Wahrscheinlich tut sogar auf der Klimaebene, die EU- Erweiterung ihr Übriges. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Auf jeden Fall hat mir gerade dieser Monat gezeigt, das man sich in der sozialen Arbeit, nicht zu hohe Ziele stecken sollte. Schließlich kann man weder die Menschen verändern, noch, eine teilweise nicht vorhandene Struktur einer medizinischen und therapeutischen Versorgung. Aber, ich lerne immer besser dies zu akzeptieren. In der letzten Zeit gab es in der sozialen Arbeit alles zwischen Fort- und Rückschritten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber auch diesbezüglich lerne ich immer besser, dass man die Dinge hier mehr qualitativ&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und auf einen grösseren Zeitraum bezogen betrachten muss.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich bin froh darüber, dass es einer Patientin, nach längeren Aufenthalten in zwei Krankenhäusern jetzt wieder besser geht. Auch freue ich mich über die gute Zusammenarbeit mit einer Sozialarbeiterin eines anderen Vereines, durch welche intensivere Gespräche mit Angehörigen und Vermittlungen zu Ärzten möglich waren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Im Gegenzug konnte ich bei gemeinsamen Besuchen bei Familien, mit von Behinderung betroffenen Angehörigen, mit Tipp`s zur Förderung oder teilweiser Anleitung der Familienmitglieder helfen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich hoffe, dass sich diese Zusammenarbeit weiterhin produktiv gestaltet. Für mich selbst, wünsche ich mir die Gelegenheit zu bekommen, einmal rumänische Institutionen im Bereich der sozialen Arbeit kennen zu lernen...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ansonsten fetzt das Leben auf dem Dorf noch, unser kleiner Hund macht uns grossen Spass und als letztes Highlight durften wir die Anwesenheit bei einer Hochzeitsfeier im Dorf geniessen....&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;...so das war’s nun vom Februar, nun kann der Frühling kommen und ich hoffe in nächsten Bericht schon von den ersten Outdooraktivitäten berichten zu können.&lt;/p&gt;   &lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-242503885056595148?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/242503885056595148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/242503885056595148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/03/martins-bericht.html' title='Martins Bericht'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-3314259274247176641</id><published>2007-02-20T01:29:00.001+01:00</published><updated>2007-02-20T01:29:54.720+01:00</updated><title type='text'>Bericht von Anne Markert, Februar 2007</title><content type='html'>Juhu juhu, Rumänien ist in der EU !!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Januar, neues Jahr, 2007, Rumänien ist endlich in der EU. Das häufigste Gespräch in der „crişmã“ (Kneipe) handelt von der Anschaffung einer Melkmaschine und dazu ein gefliester Raum auf der „stâna“ (Alm), in dem der gute Käse hergestellt werden muß: „Hygienebestimmungen“. Nur dumm, dass eine stâna nur aus provisorisch zusammen genagelten Brettern besteht und die Möglichkeit zu fliesen gar nicht erst gegeben ist. Scheinbar wird in naher Zukunft der tägliche Weidengang mit den Schafen und Ziegen sowieso verboten....laß die Viecher doch lieber in den Ställen und füttere den Armen doch nicht dieses schädliche Gras und auch noch Frischluft und Bewegung, das kann doch unmöglich gut sein. Kraftfutter und zu Granulat verarbeitete Artgenossen, dass ist gesund, gerade für den Verbraucher. Na dann Noroc şi bani!!...denn ohne Moos bekanntlich nix los...da sieht’s wohl schlecht aus Jungs! Soviel dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten gab es im Januar nicht viel Neues. Im Deutschunterricht bereiten wir die Kinder gerade auf ein Gespräch mit einem Deutschen vor. Im Altenheim gibt es eine neue Insassin die gerade für Martin als Therapeut interessant ist. Die wenigen Tage an denen Schnee lag nutzte ich mit den Kids, um Schlitten zu fahren. Im Moment ist von Schnee keine Spur...15°C im Schatten durften wir schon erleben, da konnte die Jacke und der Pullover getrost drin bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut das war’s vom Januar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anne&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-3314259274247176641?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/3314259274247176641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/3314259274247176641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/02/bericht-von-anne-markert-februar-2007.html' title='Bericht von Anne Markert, Februar 2007'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-117020411100935800</id><published>2007-01-31T01:40:00.000+01:00</published><updated>2007-02-02T00:54:39.454+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rumänien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bericht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dacia'/><title type='text'>Ein Bericht von Martin (Januar 2007)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2023/3367/1600/121729/0701_6.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2023/3367/400/647898/0701_6.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Es ist circa acht Uhr morgens als Hügel voller Rauhreif, unglaubliche Stille, Nebel und Dunst die Landschaft prägen, welche meine Freundin Anne, Cordula und ich auf unserer Wanderung von Dacia durch das Repser Hinterland durchqueren. Wir hatten uns einen Tag vor Sylvester aufgemacht, an Viscri vorbei , Richtung Granar, nach Apold zu laufen....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Wie das verlassene Weideland ziehen die Erinnerungen an den nun fast vergangenen Monat an mir vorbei...&lt;br /&gt;Der Dezember mit seinen ganzen Festen, den weihnachtlichen Vorbereitungen und dem Wetter, welches sich langsam Richtung Winter einstellte, sorgte dafür einen Gang runter zu schalten, sich zu besinnen, gemeinsam zu geniessen.&lt;br /&gt;So begann der Monat recht betriebsam mit unterschiedlichsten Tätigkeiten bei der Arbeit mit den Menschen, der Holzvorrat wurde endlich unter Dach und Fach gebracht, Pläne für die soziale Zusammenarbeit geschmiedet.&lt;br /&gt;Dann wurde unsere dörfliche Idylle noch von einem Ausflug nach Cluj unterbrochen, wo es für die ausgehungerten Dörfler mal wieder etwas Kultur für alle Sinne und Bekanntschaft mit netten Menschen gab.&lt;br /&gt;Wieder in der Provinz zurück ging es dann ruhig und gemütlich, mit allumfassender Grippewelle, Hundebiss und gemeinsamen Stollenbacken, dann doch nicht ganz so ruhig auf Weihnachten zu. Diese Zeit bot dann mit verschiedenen Anlässen Möglichkeit untereinander, mit den Rumänen im Dorf ,und mit den Leuten im Altenheim die Zeit zu geniessen und sich von einer anderen Seite, jenseits der Arbeit kennen zu lernen. So gab es in Schweicher im Altenheim Adventsgottesdienst und Jugendchor zu erleben, das Begegnungshaus wurde von den verschiedensten Gästen besucht und bei den Leuten im Dorf drehte sich alles um Brot backen, Schwein schlachten, Putzen für Weihnachten und wie immer Trinken...&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2023/3367/1600/126651/0701_4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2023/3367/400/153982/0701_4.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Zu Weihnachten selbst durften wir dann Freunde von Robert und Sabine, Marcel, einen ehemaligen Freiwilligen und unseren Kumpel Timo bei uns wissen, so wurde dann zusammen mit Frau und Herrn Konnerth, den sächsischen Nachbarn, am Heiligabend Holgers Haus mit Stollen, Geschichten, lecker Essen und Bescherung eingeweiht und zwischendurch ging es nach Rupea zum deutsch-rumänischen Gottesdienst.&lt;br /&gt;In den Feiertagen folgte dann noch mehr Besuch, gemütliches Beisammensein und Feierstimmung im Dorf mit Gesängen auf der Straße, den Dorfjungs in Tracht und Party im Kultursaal, bei der wir reichlich Bier, Tanzunterricht und schrecklichen, selbstgemachten Wein bekamen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Doch der Anblick einer sich in weiter Entfernung befindenden Schafherde und lautes Gebell, zwingen mich zur Konzentration auf die Gegenwart, nach der Überquerung des ersten Hügels und gerade mal einer Stunde Wanderung, wird uns sehr schnell bewusst, dass die Anwesenheit von fünf oder mehr Schäferhunden, welche einen auf naher Distanz über einen Kilometer verfolgen und ganz bestimmt nicht mit dem Schwanz wedeln, nicht sehr angenehm ist...Die zweite Begegnung dieser Art verlief erst auch angsteinflössend doch dann ausnahmsweise recht angenehm und der Schäfer kam auf uns zu und wir schwatzten und erkundigten uns nach dem Weg. Leider sollten danach noch zwei weniger angenehme Hundeerlebnisse folgen.&lt;br /&gt;So kamen wir dann echt fertig, mit genügend Adrenalin im Blut und keiner Energie mehr im Körper, doch alle noch mit zwei Armen und zwei Beinen in der Dunkelheit zehn Kilometer vor unserem Ziel an und legten den Rest der Strecke motorisiert zurück. Fairer Weise wurden wir nach diesem Trip, angekommen im Begegnungshaus in Apold, mit einer warmen Küche, viel &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2023/3367/1600/890817/0701_5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2023/3367/400/114706/0701_5.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Wiedersehensfreude über die bekannten Gesichter und lecker Essen belohnt. Nach dem Wanderwunden lecken und sehr langem Schlafen war es dann auch schon so weit:&lt;br /&gt;Sylvester 2006, Rumänien kommt in die EU, gebührend wurde das auch von uns allen feucht, mit endlich mal wieder lauter Musik und eigenhändigen Glockenläuten auf der Kirchenburg gefeiert....&lt;br /&gt;Mir klingt es noch im Ohr und ich wünsche auch noch allen Lesern ein erfü&lt;/span&gt;&lt;span class="postbody"&gt;llendes, grandios&lt;/span&gt;&lt;span class="postbody"&gt;es 2007!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-117020411100935800?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/117020411100935800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/117020411100935800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/01/ein-bericht-von-martin-januar-2007_31.html' title='Ein Bericht von Martin (Januar 2007)'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-117020397879008487</id><published>2007-01-31T01:38:00.000+01:00</published><updated>2007-01-31T01:39:38.793+01:00</updated><title type='text'>Bilder von Micha (Silvester 2006/07)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.extremnett.de/ek/blog/0701_1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://www.extremnett.de/ek/blog/0701_1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.extremnett.de/ek/blog/0701_3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 301px; height: 450px;" src="http://www.extremnett.de/ek/blog/0701_3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.extremnett.de/ek/blog/0701_2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 400px;" src="http://www.extremnett.de/ek/blog/0701_2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.extremnett.de/ek/blog/0701_3.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-117020397879008487?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/117020397879008487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/117020397879008487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2007/01/bilder-von-micha-silvester-200607_31.html' title='Bilder von Micha (Silvester 2006/07)'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-116735150891240342</id><published>2006-12-29T01:16:00.000+01:00</published><updated>2007-02-02T00:45:28.063+01:00</updated><title type='text'>Eintrag von Anne Markert</title><content type='html'>Was im November alles geschah---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht all zu viel…es wird Winter und die Menschen einschließlich uns werden gemütlich. Kein Wunder bei dem grauen kalten Matschwetter. Unsere wöchentlichen Aufgaben sind bereits zu Alltag geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was denn eigentlich unsere Aufgaben sind???&lt;br /&gt;Holzhacken, Hundefutter kochen, rumänisch lernen, nach Viscri fahren, um Radu zu besuchen, im Altenheim für frischen Wind sorgen, Kindernachmittage (in denen wir uns gerade mit den Kindern aufs bevorstehende Weihnachten vorbereiten) organisieren, jeden Freitag Markt mit Frau Konnerth, Martins Hausbesuche.&lt;br /&gt;All das ist schon so langsam in Fleisch und Blut übergegangen, aber natürlich bietet ein ganzer Monat auch Zeit für neue außergewöhnliche Ereignisse, wie zum Beispiel ein Kinderfest, welches wir veranstalteten…..ca. 60 Kinder kamen und bewiesen ihr Können bei den Spielen die wir anboten…natürlich gab es auch Preise und Lagerfeuer. Weitere Highlights waren Billes Geburtstag, ein Tagesausflug nach Braşov, um zu erfahren das kein Mensch ne Ahnung hat, was es den so für Änderungen  zum EU-beitritt geben wird (der zu dem Zeitpunkt noch einen Monat entfernt war). Auch in Sibiu der zukünftigen Kulturhauptstadt trieben wir uns herum..hier allerdings zum reinen Vergnügen, Anyas Abschiedsparty, ein Film über Viscri, das Entwickeln und herstellen eines Spiels….ja, so etwas kam auch vor. Zu erwähnen wäre vielleicht noch der Deutschunterricht den ich mit einem anderen Mädchen wieder eingeführt habe. Das sind so Dinge.&lt;br /&gt;Unser Selbstversorgungssinn, bringt uns auch immer wieder auf neue Ideen, gestern erst verspeisten wir herrliches selbst gemachtes Sauerkraut, Joghurt ist schon öfter unter unseren Händen entstanden, gerade versuchen wir Quark herzustellen, mein kleines Kräuterbeet in der Küche ist ebenfalls für was nütze… und es wird weiter gehen wenn die Zeit für Gemüseanbau reif ist. Nicht zu vergessen ist unsere Stollenbackaktion… acht deutsche (Sachsen und Thüringer) die allesamt noch nie zuvor einen Stollen backen wollten, entschließen sich ausgerechnet in Rumänien es doch einmal zu probieren… hier, wo die Besorgung der extravaganten Zutaten schon eine Woche vorher für Aufregung gesorgt hat und halbe Weltreisen unternommen wurden, um den Stoff ranzuschaffen…..letztendlich kam das Zeug aber äußerst wohlschmeckend aus dem riesigen Holzofen heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wars von mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frohe Weihnachten und einen gesunden und spaßigen Gang ins neue Jahr 2007!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anne M.☼&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-116735150891240342?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116735150891240342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116735150891240342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2006/12/eintrag-von-anne-markert.html' title='Eintrag von Anne Markert'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-116596519727466131</id><published>2006-12-13T00:12:00.000+01:00</published><updated>2007-02-02T00:55:55.360+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rumänien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bericht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dacia'/><title type='text'>Bericht von Anne</title><content type='html'>&lt;span class="postbody"&gt;Salut….hier schreibt die neue Freiwillige…Anne.&lt;br /&gt;Am 11.September bin ich und mein Freund Martin in Rumänien angekommen…in der Absicht für ein Jahr Freiwilligenarbeit für Europas Kinder E.v. in Dacia zuleisten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2023/3367/1600/407171/generations.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/2023/3367/400/277705/generations.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="postbody"&gt;Nach 23 Stunden Zugfahrt kamen wir in Rupea, dem nächst größeren Ort bei Dacia an. Noch in der Tür des Zuges stehend, schnellten uns zwei Gestallten entgegen und fragten uns Prompt, ob sie uns bei unserem Gepäck behilflich sein könnten…ich hielt einen Moment lang inne…bemerkte, dass diese frage auf deutsch gestellt wurde und beschloss dann für mich selbst, dass diese beiden Robert und Sabine sein mussten…glücklicherweise bewahrheitete sich diese Annahme. Zwar sahen wir schon Fotos von den Zweien auf dem Info-Treffen in Dresden, doch in diesem Moment erschienen sie mir völlig anders…gut anders…ganz nett irgendwie. Jedenfalls ging’s dann im „TOLLEN“ Vereinsauto in Richtung Dacia, um uns mal unser neues Zuhause vorzuführen, von dem ich ebenfalls durchaus begeistert war. Das Wetter war fantastisch und die Fassaden der Häuser in der strada Principala strahlten in warmen Farben, auch im Vereinshaus angekommen ging dieses Gefühl nicht verloren, alles sah freundlich und gemütlich aus. Dort trafen wir auch gleich auf unsere Vorgänger Anya und Anja, von denen ich komischerweise auch noch positiv überrascht wurde. Unser Zimmer im neuen Anbau (der zwar noch nicht ganz fertig gestellt ist)….WUNDERSCHÖN!!!….soviel zum ersten Tag. Der Rest der Woche war für Ortsgeschichte, Umgebungserkundung, Kultureinführung und Bekanntschaften gedacht.&lt;br /&gt;Am Wochenende fuhren Anya, Anja, Martin und ich nach Apoll (in der Nähe von Sighisoara) zu einem Kontakt-Knüpf-Seminar…dieses war auch recht ertragreich, da sich viele Möglichkeiten für zukünftige Besuche ergaben…echt fetzige Leutchen dort. Als wir zurück kamen, zogen gerade Christin und Holger ins Gästezimmer ein, um für ein paar Tage Urlaub zu machen. Christin ist zufällig auch eine gute Bekannte von Martin und mir…sie kommt genau wie wir aus Saalfeld…sie kochte an einem Tag sogar Thüringer Klöße…das war toll.&lt;br /&gt;Naja, jedenfalls war die zweite Woche unheimlich wichtig, da diese Woche den Grundstein unserer zukünftigen Arbeit darstellte. The double Anya-Pack führte uns in die Tätigkeiten ein, welche schon bald unseren Alltag bestimmen sollten…ich wurde mit dem Haus vertraut gemacht und in die Arbeit mit den Kindern einbezogen. Anja stellte mich auch gleich als neue Freiwillige vor. Martin begleitete Anya bei ihren Therapiebesuchen und ins Altenheim nach Fischer, um Bekanntschaft mit den Menschen zu machen die er demnächst therapieren wird. In dieser Woche erhielten wir auch einen Einblick in die Rumänische Mentalität, zum Beispiel erkannten wir recht bald das schlechte Verhältnis zwischen Rumänen und Zigeunern. Auch die Landesübliche Bürokratie durften wir kennen lernen, auf Grund des Visumantrages. Am End dieser Woche verabschiedeten wir Anja, die zurück nach Deutschland fuhr mit einer kleinen Feier. In der dritten Woche begann die selbstständige Arbeit für Martin und mich. Martin zog los, um Leiden zu lindern und ich kümmerte mich um Haus und Hof. Dienstag und Donnerstag fuhren wir gemeinsam nach Fischer ins Altenheim, um uns und unsere Arbeit vorzustellen. Am Mittwoch fand mein erster Kindernachmittag statt der eigentlich auch ganz gut verlaufen ist…das war meine Darstellung der ersten Eindrücke!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt nach beinahe vier Wochen haben wir uns schon ganz gut eingelebt und alles nimmt mehr und mehr Form an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald Anne!!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-116596519727466131?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116596519727466131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116596519727466131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2006/12/bericht-von-anne.html' title='Bericht von Anne'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-116596507342515683</id><published>2006-12-13T00:07:00.000+01:00</published><updated>2006-12-13T00:11:13.440+01:00</updated><title type='text'>Bericht von Martin Spitzer</title><content type='html'>&lt;span class="postbody"&gt;Bericht Oktober&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anstatt des Weckers, beginnt hier der Tag mit dem lauten Rufen des Hirten, Schwarzbrot ist eine Erfindung der Neuzeit, die diesen Flecken der Erde noch nicht erreicht hat, dass es Menschen gibt, die ohne einen Ring am Finger zusammenleben oder freiwillig kein Fleisch essen, ist nicht vorstellbar. Wenn hier Menschen einen Schlaganfall bekommen, dann sind die verdrehten Stimmbänder daran schuld, welche wieder gerichtet werden müssen, die EU-Erweiterung wird allen Menschen Reichtum bringen und Plastik zu verbrennen ist die umweltschonendste Art den Müll zu entsorgen…&lt;br /&gt;Willkommen in Unmöglichstan, ja ich bin hier – in Rumänien, schon seit zwei Monaten, gemeinsam mit meiner Freundin im kleinen Dorf Dacia in Siebenbürgen, und wir sind schon mitten drin.&lt;br /&gt;Ohne Stress, Termine und feste Zeiten vergehen die Tage, an denen es doch nie langweilig wird und es jede Menge zu tun gibt. Ich fahre gemeinsam mit Anne in ein Altenheim nach Schweicher und besuche alte Sachsen, gehe im Dorf von Haus zu Haus, massiere, behandle Patienten im Hof zwischen Schweinen, Kindern und Pferdescheiße, wehre mal mehr, mal weniger erfolgreich, angebotenen Schnaps und Kaffee ab, hole Wasser, Milch, hacke Holz und abends vertiefen wir uns mit Robert in die rumänische Sprache und freuen uns über jede neue Vokalalternation…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;…mit Dreck unter den Fingernägel….Martin&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-116596507342515683?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116596507342515683'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116596507342515683'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2006/12/bericht-von-martin-spitzer.html' title='Bericht von Martin Spitzer'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-116173343597600755</id><published>2006-10-25T01:31:00.000+02:00</published><updated>2006-10-25T02:03:30.763+02:00</updated><title type='text'>Anja Hofmanns letzter Bericht, zugleich ein Rückblick auf das Leben in Dacia ein Jahr lang</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/balkan0085.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/320/balkan0085.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Unser letzter Animationsauftritt unter völligsten Einsatz fand im August statt, nämlich das Indianerfest. Es bedurfte einiger Vorbereitungszeit und Improvisationstalente, um dieses Kinderfest auf die Beine zu stellen. Durchgestylt, im originalgetreuen Indianerkostümchen auf der Karuzze hinterm Traktor, bis oben vollgefüllt mit Materialien, hinter uns die Kinderschar, ging es holprig bis an den Waldrand auf eine grosse Wiese. Nachdem wir die Kids mit Kriegsbemalung im Gesicht, in 5 Indianerstämme gerecht aufgeteilt hatten, sollten sie sich in 6 Indianerwettkämpfen gegeneinander behaupten. Dann gab es den Startpfiff für die erste Aufgabe: Material fürs Indianertipi, Lagerfeuerstelle, Pfeil mit Bogen und Kopfschmuck besorgen und ein Indianerlager aufbauen, teilweise hatten wir was vorbereitet, den Rest sollten die Kinder in Wald und Wiese erspähen. Die Kids waren kreativ und haben in ihren Indistämmen zusammengearbeitet, danach gabs eine Auswertung auf Funktionalität und Optik. Dann gabs eine Aktion, wo wir uns alle ein Mikrofon, eine Flüstertüte oder aufmerksamere Kinder gewünscht hätten, nämlich das Pferdewettrennen. Da hatten wir mal wieder was vorbereitet, man kennt ja noch die Steckenpferdchen aus der Kinderzeit und das für 10 Kinder konzipiert, der Pferdekopf aus Stroh mit Halfter,Zügel und Mähne, den Pferderücken stellte ein 3 Meter langer geschnitzter Stock dar, am Ende unserer Prachtexemplare flatterte ein langer Schweif. Zwei Indianerstämme treten jeweils gegeneinander an, nachdem man sich in der allgemeinen Hektik die Seele aus dem Leib schrie, um die Kinder in ihren Gruppen zusammen zu trommeln, ging die lustige Rennerei und Stolperei los, wobei die Pferdchen einiges auszuhalten hatten, (eins mussten wir hinterher einschläfern aufgrund von Rückradbruch..:) Später gab es noch Tauziehen, Sperrwerfern, Pfeil und Bogen schiessen und eigentlich noch Lasso werfen. Einige Actions davon kamen ein bisschen zu kurz, weil die Idee des Wettkampfes in einem&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/balkan0102.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/320/balkan0102.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; mittleren Chaos unterging. Viele Indianer liefen zwischendurch einfach so nach Hause, es kamen neue und so konnten die Stämme nicht mehr zusammengehalten werden. Am Ende hielten wir und die Kids, das mit dem Wettkampf doch nicht mehr so für machbar...und so probierten sie sich in allem so (irgendwie:) aus. Zum Schluss bekamen alle Ketten mit bunten Indianersalzteigdingensanhänger.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;War es ein Erfolg oder nicht? Die Frage kann man selbst jetzt nicht so genau beantworten. Wir glauben den Kids hats gefetzt, es gab keine Verletzten : ), uns hat die Vorbereitung gespasst und mit heisser Milch und Honig waren unsere Stimmbänder am nächsten Tag wieder benutzbar...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Urlaubszeit kamen Freunde zu Besuch, man hatte nu endlich mal Gelegenheiten, sich andere herrliche Gegenden des Landes anzuschauen, wie das Fagarasgebirge, das Donaudelta am schwarzen Meer oder den (freiwilligen) kulturellen Entzug beim Festivalevent in Rosia Muntana mit jeder Menge rumänischen Metal und Hardcore auszugleichen, eine freakige Veranstaltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich war es soweit, und die „Neuen“ Anne und Martin trafen in Dacia ein und kamen gleich mit uns ins hüpsche Dörchen Apolt neben Sigishoara. Ein, von Freiwilligen des Vereins EIRENE organisiertes viertägiges chilliges Treffen, mit über 20 kunterbunt gemischten Leuten, welche in ganz Rumänien verschiedenste Freiwilligendienste leisten. Viele interessante Gespräche mit bekannten und neuen Gesichtern, Adressenaustausche, gemeinsame Kochactions und ne herrliche Wanderung durchs Geberg und Getäl , gestalteten dieses Seminar. Und sonst so verbrachten wir einen entspannten Abend auf der Kirchenburg von Apolt mit lecker selbstgemachten Pizzen im Steinofen und gaben alles beim Arbeitseinsatz am entstehenden Begegnungshaus im strahlensden Sonnenschein.&lt;br /&gt;Für uns eine Art Abschlussseminar und für die beiden "Neuen" gleich ein guter Einstieg mit jeder Menge Erfahrungsaustauschen. Einige Stadtgestresste Bekanntschaften besuchten uns schon für chillige Wochendenden bei uns auf dem Lande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/balkan0106.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/320/balkan0106.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wieder zurück in Dacia, stand ein Abschied bevor, nämlich der von Ganja :(&lt;br /&gt;Die Abschlussparty krönte wieder mal ein herrlich mundendes Menü überm Feuer, unter totalem Körpereinsatz - zubereitet und serviert von unserem Gratarsachverständigen Adrian (Billes Lebensabschnittsgefährte aus Dacia und nicht angemeldeter, vorübergehender Dauergast und Helfer in allen Lebenslagen). Das erleichtere uns ein büsschen die melancholische Abschiedsszenerie. Aber dann am nächsten Tag war es leider soweit, da fuhr sie, unsre „Muddi“, vom „Vadda“ abgeholt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten beiden Wochen durfte ich mich noch im Sonnenhaus aufhalten und verbrachte die Zeit mit Anne und Martin. Die beiden stiegen von Anfang an so richtig ein. Hatten sie doch gleich die Möglichkeit, auch ohne Rumänischkenntnisse, einen von uns hinterlassenen roten Faden weiterzuspinnen oder umzuspinnen in unseren Aufgabenbereichen Kindernachmittage, die Besuche im Altenheim und die therapeutischen Behandlungen in Dacia und Umgebung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine merkwürdige Phase für mich, Gewohntes loszulassen aber trotzdem froh zu sein, sich anderen Ideen und Gedanken widmen zu können. Inzwischen hab ich mit Hilfe von Freunden ein Zimmerchen gefunden und aufgemöbelt und bin dabei mir therapeutische Arbeit zu suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ein Jahr mit Höhen und Tiefen zwischen Menschen verschiedenster kultureller Hintergründe. Es ist einem bewusster geworden, was man zum Leben benötigt, was wichtig ist und auf was man gut verzichten kann.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/balkan0112.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/320/balkan0112.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab einige vereinstechnische Dispute, die öfter wie schwere, schwarze Regenwolken über unseren Köpfen, verschiedenster Charaktere hingen, sich entluden mit viel Blitz und Gewitter, man ist ordentlich nass geworden. Obwohl wir nicht viele Leute waren die miteinander auskommen mussten, waren doch wahrscheinlich unsere Lebenseinstellungen und Charaktere zu verschieden um die Sonne öfter scheinen zu lassen. Ich weiss nüsch, warum mir das gerade jetzt einfällt, wenn ich mal einen unserer, ein bisschen länger als geplant hänggebliebenden, Gäste Philipp aus Dresen zitieren darf: „Kontenuanz meine Damen und Herren, Kontenuanz!“&lt;br /&gt;(Apropos Philipp, wie gehts den Dir und Deiner Freundin, dem Fahrrad???)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche der Anne und dem Martin eine saufetzige, erlebnissreiche und ausgefüllte Zeit in Dacia,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;salü Anya***&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von Torsten R. aus Chemnitz (&lt;a href="http://www.fotobu.de"&gt;www.fotobu.de&lt;/a&gt;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-116173343597600755?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116173343597600755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116173343597600755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2006/10/anja-hofmanns-letzter-bericht-zugleich.html' title='Anja Hofmanns letzter Bericht, zugleich ein Rückblick auf das Leben in Dacia ein Jahr lang'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-116025166375204874</id><published>2006-10-07T22:07:00.000+02:00</published><updated>2006-10-07T22:16:27.496+02:00</updated><title type='text'>Abschlußbericht von Anja Lämmerhirt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/DSC08367.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" height="232" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/400/DSC08367.jpg" width="314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;So, meine letzten offiziellen Worte innerhalb meines Freiwillgendienstes in Dacia. Ich möchte versuchen, allgemein meine Zeit hier etwas zusammenzufassen, sofern das überhaupt geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Kunstsommer kann ich nicht all zuviel schreiben, da ich in der Zeit woanders im Dorf gewohnt habe, um etwas Platz für die Teilnehmer zu schaffen. Aber es war wohl sehr ruhig und der Fotoworkshop stand im Mittelpunkt. Dieser endete mit einer sehr schönen Ausstellung in der Küche des Begegnungshauses mit Pflaumenkuchen und Kaffee, welche viele Dorfbewohner anlockte. Auf Fotos fahren sie hier eh total ab, weil sie selbst keine Fotoapparate besitzen, somit lieben die Menschen hier, vor der linse zu stehen und sich auf den Abzügen wiederzuentdecken und hüten jedes geschenkte Foto wie ihre Westentasche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/DSC08273.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0pt 0pt 10px 10px; CURSOR: pointer" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/320/DSC08273.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich muss nochmal betonen, dass Rumänien ein wunderschönes, buntes Land ist - mit einer sehr abwechslungsreichen Natur und wahnsinnig vielen Sehenswürdigkeiten. Also es gibt einfach überall etwas Schickes zu entdecken. Außerdem ist Rumänien reich an Kultur, durch die verschiedenen Ethnien, die hier nebeneinander leben, sprich Roma, Deutsche, Rumänen, Ungarn und mehr, die allesamt mit Vornamen *gastfreundlich* heißen. Natürlich gibt es auch negative Züge - Zum einen der krasse Unterschied zwischen Arm und Reich und die Hierarchie innerhalb einer Familie, was viele Probleme hervorruft. Zum anderen die Vorurteile, die die verschiedenen Ethnien untereinander hegen und pflegen, was Rassismus und Integrationsschwierigkeiten mit sich bringt, wobei ich besonders an die Roma denken muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/DSC08275.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" height="381" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/400/DSC08275.jpg" width="236" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zu meiner Arbeit an sich muss ich schreiben, dass es nach fast zehn Monaten immer noch schwierig ist, sich mit kleinen Schritten zufrieden zu geben, weil man im Großen und Ganzen das Gefühl hat, nicht besonders viel bewegt zu haben. Zudem hat man die ganze Zeit nur in diesem kleinen Mikrokosmos Dacia gewirkt, obwohl so viel mehr Hilfe nötig wäre. Ich weiß, das klingt grad größenwahnsinnig, aber man muss sich eben die kleinsten Erfolge immer wieder vor Augen halten. Naja, und dann gab es zwischen uns und einigen Vereinsmitgliedern, sowie innerhalb des Vereins einige Kommunikationsprobleme, was zu starken zwischenmenschlichen Verspannungen geführt hat, wodurch besonders die letzten Wochen leider etwas versalzen wurden. Schade! Aber vielleicht haben auch alle Beteiligten einfach etwas daraus gelernt.&lt;br /&gt;Wenn man allerdings das Lächeln der Dorfbewohner und das überschwängliche Grüßen der Kinder tagtäglich erlebt, oder die Entwicklung des Begegnungshauses sieht, weiß man, dass man schon eine Bereicherung für Dacia war. Besonders für mich selbst war diese Erfahrung wichtig, ich habe viel gelernt und bin innerlich gewachsen und gereift, auch wenn ich oftmals mit siebenundzwanzig Jahren die Älteste in Freiwilligenkreisen war. Ich konnte viele neue Menschen kennen lernen und einen guten Einblick in dieses Land auf allen möglichen Ebenen bekommen, besonders natürlich ins rumänische Dorfleben. Und es war schön, soviel Freiheit genießen zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher ist es schwer, von Rumänien, von Dacia und den Dorfbewohnern, den Kindern und neuen Freunden Abschied zu nehmen, da alles zusammen für zehn Monate meine Heimat war. Andererseits freue ich mich natürlich auch auf Familie und die alten Freunde in Chemnitz und es ist auch schön, die Tätigkeit hier an neue Freiwillige abzugeben, die andere Ideen haben und frischen Wind reinbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/gan_001.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0pt 0pt 10px 10px; CURSOR: pointer" height="367" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/400/gan_001.jpg" width="263" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Apropos - wir hatten eine schöne Übergabe durch ein Seminar in Apold, welches von Freiwilligen selbst organisiert wurde- für neue und für alte Freiwillige. Dort haben wir Anne und Martin - unsere Neuen - gleich drei Tage nach ihrer Ankunft mit hingenommen. Für uns war es noch mal ein schönes Wiedersehen mit den „Alten“, wobei einige Verbindungen mit Sicherheit aufrecht bestehen bleiben werden. Und für die beiden bedeutete es einen guten Einstieg, da sie gleich am Anfang viele Bekanntschaften schließen konnten. Es gab Gastreferenten, die aus ihrem Leben in Rumänien als deutsche Diakonin, als österreichischer Jungunternehmer oder als studierter Zigeuner berichteten. Dann wurden unsere alten Erfahrungen und den Eindrücken bzw. Erwartungen der „Frischlinge“ gegenübergestellt. Zum Ausgleich haben wir die tolle Umgebung von Apold bei einer Wanderung genießen dürfen und den letzten Abend feierten wir auf der Kirchenburg, durch die uns Sebastian, der Burgwart erst geführt hat, bevor er dann unsere selbst gemachten Pizzen in den großen Brotbackofen geschoben hat, die wir bei einem schicken Lagerfeuer reingemampft haben. Hach- was für ein schöner Abschluss! Also das Wochenende hat uns allen Vieren jedenfalls voll gefetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt gibt es noch ne Einführungswoche, mit dem Höhepunkt einer Karuzenfahrt nach Viscri, mit den Kindern, am Samstag, und dann heißt es, den Heimweg antreten. Es ist auch äußerst interessant, zu beobachten, wie Martin und Anne sich hier zurechtfinden und die ersten Sprachversuche starten, da kann man sich gleich noch mal gut an den eigenen Anfang hier erinnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rosi, meinem Hund hat es, glaub ich, auch gut gefallen hier, sie wird sogar das Mamaliga vermissen, wenn ich mich nicht irre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, Dacia war rundum eine sehr gute Entscheidung, die ich nur weiterempfehlen kann, auch ein kurzer Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Also Danke für die Möglichkeit und Danke für die vielen netten Besucher und deren Hilfe. Naja, Tschüß dann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anja mica&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/gan_002.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/400/gan_002.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-116025166375204874?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116025166375204874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/116025166375204874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2006/10/abschlubericht-von-anja-lmmerhirt.html' title='Abschlußbericht von Anja Lämmerhirt'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-115675510892094251</id><published>2006-08-28T10:40:00.000+02:00</published><updated>2006-08-28T10:51:48.933+02:00</updated><title type='text'>ARTA VARA 2006 - Bilder aus Dacia</title><content type='html'>&lt;p align="center"&gt;Bilder vom Sonntag, 27.August 2006&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/400/DSC08126.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/DSC08165.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/400/DSC08165.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/DSC08161.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/400/DSC08161.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/DSC08133.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/400/DSC08133.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-115675510892094251?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/115675510892094251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/115675510892094251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2006/08/arta-vara-2006-bilder-aus-dacia.html' title='ARTA VARA 2006 - Bilder aus Dacia'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-115597507476220746</id><published>2006-08-19T10:09:00.000+02:00</published><updated>2006-08-19T10:11:14.776+02:00</updated><title type='text'>Bericht von Anja Lämmerhirt</title><content type='html'>Servus,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der richtige Zeitpunkt zum Schreiben, denn das Leben hier wird mal wieder von einer Regenperiode beeinflusst. Wenn es hier regnet, dann gleich ordentlich-gut fuer die Umwelt, schlecht fuers Gemuet. Auch die Fliegen gedeihen kraeftig und bevoelkern die Kueche. Aber nichts desto trotz, habe ich genuegend Positives zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anya hat ja kurz vor der Schnipseljagd im Zigeunerviertel ihren letzten Bericht beendet. Diese war ein voller Erfolg. Nachdem wir genuegend Hinweise und den Schatz versteckt und die Kids zusammengetrommelt hatten, ging das Geflitze los, womit unsereins ganz schoen zu kaempfen hatte. Nur an einer Stelle konnten wir uns kurz erholen, weil die Kinder mal etwas laenger zu knaupeln hatten-naja, keine Kunst bei ueber 20 pfiffigen Koepfchen. Jedenfalls haben wir uns genauso ueber den Schatz gefreut, der aus Suessigkeiten und Limonade bestand, weil DURST!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das naechste Vorhaben bestand in einer Wanderung zur Burgruine nach Rupea. Die erste Huerde war, die Kinder davon zu ueberzeugen, dass 7 Kilometer zu wandern, uebelst Spass macht. Da sie dachten, sie muessen unterwegs sterben, liessen wir uns ueberreden, fuer den Rueckweg eine Karuze anzuheuern. Die zweite Huerde-genau an diesem Tag musste der Himmel weinen, was einige davon abhielt, zu kommen. Aber nicht, weil sie nicht wollten, sondern weil sie nicht durften - also die dritte Huerde - die Eltern zu ueberreden, dass 3 Regentropfen nicht der Rede wert sind. Dies konnten Anya und Bille sehr gut meistern, waehrend ich mit den ersten Schuetzlingen gewartet habe. Naja, schliesslich hatten wir es dann gegen Mittag, obwohl wir ja 10 Uhr starten wollten. Also haben wir uns zur Freude der Kinder auch hinzu fuer die Karuze entschieden, gefuehrt von dem 14-jaehrigen Raoul. Der Regen war auch vorbei. Die Karuze bis zum letzten Zentimeter ausgefuellt, zog uns das tapfere Pferd bis nach Rupea&lt;br /&gt; . Dann hiess es nur noch, den steilen Pfad zur Burg hoch zu ueberwinden. Puh! Geschafft! Die vierte Huerde-eine verschlossene Pforte, obwohl ich dem Burgwart einen Tag zuvor von unserem Erscheinen erzaehlt hatte. Aber auch dies sorgte nur kurz fuer Ratlosigkeit, denn nach wenigen Minuten standen wir bei dem nicht weit entfernt wohnenden Burgwart auf der Matte, um ihn um die Oeffnung der Tuer zu bitten. Und weil ein zweiter Aufstieg unsererseits sein Herz erweichte, erliess er uns den Eintritt von 10000 Lei fuer jeden, welche die Kinder auf dem gesamten Weg sorgsam in ihren Taschen hueteten. Trotzdem erzaehlte er den Kleinen nocht etwas zur Burggeschichte und wuenschte ihnen, dass sie bei ihrer Erkundung ihren Prinz oder ihre Prinzessin finden. Na dann, nichts wie ganz hoch!&lt;br /&gt;Von dem gesparten Eintrittsgeld konnten wir fuer ausreichend Wegzehrung fuer rueckzu sorgen. Trotz Steine im Weg - ein wuderschoener Tag fuer die Kinder und fuer uns!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was ist im Begegnungshaus so los?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also die Arbeiten im Anbau laufen auf Hochtouren, jetzt auch mit kraeftiger Unterstuetzung von Sebastian aus Lauchhammer, der jetzt fuer einige Wochen bei uns eingezogen ist. Da wird verputzt, Fussboden eingezogen, aufgeraeumt, die Kueche eingebaut, geschliffen, geoelt und ich persoenlich versuche mich an der farblichen Gestaltung. Ab September soll die Bude dann bewohnbar sein. Na dann-kraeftig in die Haende gespuckt und weiter so!&lt;br /&gt;Falls jemand einen Gasherd, eine Spuele, einen Beistellofen, Holz- oder Korkpanele uebrig hat-immer her damit!!! Denn Geld-, Baustoff- und Moebelmangel koennen bekanntlich ganz schoen aufhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Gaeste?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na da geht jetzt schon so einiges im Sommer. Und immer wieder faellt es den Gaesten schwer uns zu verlassen und es gibt lange Abschiedszeremonien. Beeindruckend ist ja, wieviele den Weg mit dem Fahrrad zu uns finden, einige direkt von Deutschland und andere starten erst nach der Grenze. Einer wollte sogar weiter bis nach Indien. Hut ab!&lt;br /&gt;Mit Zelt, Kocher und tausend Taschen bestueckt kaempfen sie ausdauernd gegen Hitze, Regen und Berge. So auch 2 Freunde von mir aus Chemnitz-Claudi und Martin, die sogar ihren Hund mit auf die Reise genommen haben, der die Haelfte der Strecke im Fahrradanhaenger geniessen darf. Ihr Ziel ist Griechenland. Da sie von hier aus ersteinmal Richtung Meer geduest sind, habe ich mir mit meinem Freund ueberlegt, ein paar Tage Urlaub zu nehmen, um sie dort nocheinmal zu treffen. Im letzten Ort vor der bulgarischen Grenze-in Vama Veche. Wenn jemand Lust auf viele ausgeflippte Jugendliche und tausend schicke Stranbars hat, dem kann ich dieses Hippiedorf nur empfehlen. Dann haben wir sie noch fuer zwei tage nach Bulgarien begleitet, wo es uns jedoch nicht so besonders gefallen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich sonntags wieder nach Dacia zurueckkehrte, standen ueberall westliche Autos, denn es war Sachsentreffen das Wochenende. Im Kultursaal standen gedeckte Tafeln und es lief Blasmusik, es wurde getanzt und gesungen. Die ehemals hier ansaessigen Sachsen, bzw. ihre Angehoerigen oder Freunde, wurden zum Teil von den Rumaenen fuer die Zeit in ihre damaligen Haeuser aufgenommen. Herr und Frau Konnerth, sowie Herr Dootz, der demnaechst seinen Hunderten feiert, und sein Sohn-die einzigen hier noch lebenden Sachsen-haben dieses Wiedersehen sehr genossen. Da hab ich wohl was verpasst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos Zusammentreffen. Bei uns startet ja am 20. August der Kunstsommer, wofuer noch einiges vorbereitet werden muss, z.B. Staemme schaelen fuer das Riesentipi, ausziehen und Platz schaffen, oder das Schaf ausquartieren. Leider gibt es dieses Jahr nur einen Fotoworkshop, 2 Tage Instrumentenbau, aber dafuer Ausfluege, Lagerfeuer und Dorfleben. Und wenn noch Zeit und Laune besteht, kann ja unser naechstes Projekt verwirklicht werden-die Modifizierung unserer Schwitzhuette. Diese soll naemlich umgesetzt, vergroessert und mit Lehm bearbeitet werden, welchen wir im Regen mit Traktor und Karuze vom unweit entfernten Waldrand geholt haben. Leider kann Marcel, dessen Idee das war, nicht mitmachen, weil er wieder nach Deutschland zurueck musste. Schade! Eine Sauna aus Lehm haelt die Waerme einfach besser und ueberlebt vermutlich alle Jahreszeiten. Damit dieses Jahr zu ihrem Einjaehrigen wieder geschwitzt werden kann. Wir sind jedenfalls schon gespannt, wer alles zum Kunstsommer komm&lt;br /&gt; t und was dann hier so los is.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, was gibt es noch?&lt;br /&gt;Das Ende ist greifbar nah, was einen schon manchmal nachdenklich stimmt. Die neuen Freiwilligen stehen auch schon fest und kommen Anfang September. Dann haben wir noch einen ganzen Monat gemeinsam hier und koennen alle Fragen beantworten und sie den Kindern, sowie den Patienten von Anya vorstellen, um sie dann ruhigen Gewissens der Erfahrung eines Freiwilligenjahres in Dacia zu ueberlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag schmuecken wir die Kinder und uns mit fremden Federn und entfuehren sie in die Welt der Indianer. In Staemme aufgeteilt soll der Gemeinschaftssinn gefoerdert werden mit Tipibau, Speerwerfen, Pfeil und Bogen und noch vieles mehr. Wie das dann verlaufen ist, erfahrt ihr sicher in einem naechsten Bericht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ciao Anja mica&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-115597507476220746?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/115597507476220746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/115597507476220746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2006/08/bericht-von-anja-lmmerhirt.html' title='Bericht von Anja Lämmerhirt'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-115413062427590816</id><published>2006-07-29T01:47:00.000+02:00</published><updated>2006-07-29T01:55:05.700+02:00</updated><title type='text'>Ein Bericht von Anya</title><content type='html'>dann gehts man los wa,......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...nur noch knapp 2 Monate, zumindestens vertragstechnisch, schiesst einem andauernd durch den Kopf. Sauschade sagen die Menschen hier, die man ins Herz geschlossen hat, und auch die , einen anfangs fragten , wieso man den als Deutsche auf die Idee kommt, ausgerechnet nach Rumänien zu gehen, wo Jugendliche scharenweise das Land verlassen.&lt;br /&gt;Man sitzt schon manchesmal da mit seiner Sentimentalität und überlegt so, wie man sich noch einige Monate länger über Wasser halten kann. Ein paar Ideen fleuchen mir da schon so durch den Kopf...&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/blog_01.1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/400/blog_01.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ein paar Wochen sind es ja noch und ich will mal zurückschweifen und nicht mit dem Ende anfangen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist herrlichste Sommerzeit und die schrie nach einem Kinderfest Anfang Juni. Eine Woche haben wir geplant, hin und herüberlegt und vorbereitet, nämlich zum Beispiel 80 Medallien, ne Fussbalkickwand, Trockenski und noch 1000ende mehr solcher Dinge. Dann kam Tag X und somit 90 Kinder zwischen 3 und 16 Jahren, davon 30 aus dem Kinderheim Dacia und der Rest aus dem Dorf. Wer hätte  gedacht, dass das auf den ersten Blick kleine Dorf Dacia soviele Kinder versteckt hält, und dabei waren das noch längst nicht alle wie wir inzwischen wissen. Also ich hab ja schon fast Angst gekriegt, als dann schon 2 Stunden vor Beginn, die Schulhofpforte bebte, die von ungeduldig trommelten Kinderfäusten bearbeitet wurde.&lt;br /&gt;Wir hatten da mal was vorbereitet, nämlich 7 Aktionsstände, an denen die Kids Punkte sammeln konnten. Von Tauziehen, Büchsenwerfen, Dreibeinlauf, Kartoffelhindernisslauf, Fussballtorwandkicken, Sackhüpfen und Trockenskilauf um die Wette war alles am Start. Wobei ich den letzten Stand aufrechterhielt. - Das war ein Spass... und vor allem ein Nervenfest.&lt;br /&gt;Man muss sich vorstellen, dass dann 1000ende Kinder versuchen, sich gleichzeitig bemerkbar zu machen um auf den beiden ski paaren zu stehen, obwohl nur jeweils 2 Kinder gegeneinander antreten können, dann hatte ich überall Punktezettel stecken und und nur wenige von unseren lieben kleinen konnten sich selbst an und abbinden, das war dann meine aufgabe - vier Stunden Ski auf und zu knoten, das war denn wohl ne kleine Fehlkonstruktion. Aber den Kids hatts übelst gefetzt und auch wenn dann zum Schluss die Deko von den Kinderheimkindern zerkloppt wurde, glaub ich dass auch sie viel Spass hatten. Um sich das Ticket für die Disko zu sichern, haben sie hinterher wieder&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/1600/blog_02.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2023/3367/320/blog_02.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; aufgeräumt.&lt;br /&gt;Auf jeden Fall viel uns dann zwischen durch auf, das auf den Punktezettelchen nur die Vornamen draufstanden, dann gings erst richtig los, wie  soll man nachher in der Auswertung noch zwischen 5 Cosmins, 3 Adrianas und 4 Marias unterscheiden können und dabei waren einige Kids schon fertig und hatten ihre Zettel abgegeben. Nach einiger und nicht der letzten Rennerei an diesem Tag, haben wir, das Animationsteam aus dem&lt;br /&gt;Sonnenhaus auch das zur allgemeinen Zufriedenheit gelöst  :) .&lt;br /&gt;Zwischen Problemlösungen und Preisverleihung gab es noch einiges zu tun, Zutaten für den Knüppelkuchenteig, Schlüssel für den Kultursaal, Lagerfeuerholz bersorgen. Jetzt könnte man sich fragen, wieso machen sich die Mädels sich so einen Stress mitten im Fest, aber wir sind  in Rumänien wo nicht immer alles gleich so läuft wie man sich das so vorstellt. Das bedeutet dann eben am Kinderfesttag 3 Runden mit Hindernissparcour durchs Dorf joggen.&lt;br /&gt;Was für ein grosser Moment: die Preisverleihung. Wir oben auf der Bühne mit den Preisen für die 15 Besten und alle 90 Kinder saßen dann irgendwann aufnahmefähig (auch Dank Dan, einem Betreuer aus dem Kinderheim Dacia der uns oft unterstützt)auf den Bänken ringsherum und schauten mit grossen erwartungsvollen Augen zu uns. Herrlich wie die Äuglein leuchteten.&lt;br /&gt;Den ersten Platz belegte zu unserer Freude ein uns bis dahin unbekannter Junge von "oben" (bezeichnet hier das Zigeunerviertel), der sich als erster seinen Preis aussuchen durfte. Alle Kinder, die nicht unter den ersten 15 Besten waren, bekamen eine Teilnehmermedallie und Luftballons, und somit war die Disco bis 22.00 uhr eröffnet. Leider viel nachmittags aus Wettertechnischen Gründen die Knüppelkuchenaktion aus und wurde verschoben. Nach der Disco, klärte sich so einiges, wie auch das Wetter auf, und so liessen wir den Tag mit ein paar Kindern und Jugendlichen bei einem Feuerchen auf dem Spielplatz ausklingen.&lt;br /&gt;Was für ein Tag, von dem man sich heute noch erzählt, der wird in die Dorfgeschichte eingehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit kümmern wir uns gerade um Pferdekaruzen für einen Ausflug zur Burgruine in Rupea. Ausserdem veranstalten wir in zwei Wochen ein Indianerfest im Wald, Lagerfeuer und Knüppelkuchen mit den Heimkindern uund  ein ernstzunehmenderes Sportfest.&lt;br /&gt;(Aaach da geht einem das Herzel auf, eben waren gerade zwei unserer Jungs Jonell und Roul mit ihrer Pferdekaruze vorm Fenster und haben sich erkundigt wann sie uns morgen nach der Wanderung von der Burg abholen sollen, wiiiiieeee süüüüüssssssssss  :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Juni und Juli ist die Zeit des Gras sensens, Heu wendens. zusammentragens, aufladens, abtransportierens und abladens. Eine Zeit zum Fluchen wenn es regnet, wenn man das Heu umsonst gewendet hat und alles nochmal zu machen ist, aber auch wieder mal ein Grund zum Feiern, wenn es trocken in der Scheune liegt.&lt;br /&gt;Oft haben wir schwitzen in brütenden 30 Grad Mittagshitze auf Feldern mitgeholfen. Alles Handarbeit, vom Sensen bis zum Heuberge errichten, nur wenige besitzen Traktoren und Hilfsgerätschaften. Vor allem die älteren Leute waren uns sehr dankbar, da wir nix kosten und es gern machten, als "Lohn" gabs das übliche kalte Bier. Wir probieren alles aus, Heuernte per Hand, Abtransport mit Pferdekaruze oder Traktorfahren mit Heuzusammenschiebding, das fetzt.&lt;br /&gt;Genauso spannend ist es eine Kuh zu melken, riesen Respekt da gehört schon einiges zu, um so eine Kuh leer zu ziehen. Die Bille bekommt schon fast 2 Kühe klar und ich mit meinen 3 Liter üb dann mal noch fleissig, Man glaubt gar nicht wie  aaaaaaaaaannnnnstreeeeengend das ist, so ähnlich wie Brotteig kneten oder Garten umgraben!!!(kleiner Insidergag für Ganja:)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An manchem Wochende macht man dann so herrliche Sachen wie, in die umliegenden Hügel steigen, mit dick bepacktem Rad bei einem Feuerchen unterm Sternhimmel schlafen und mit dem Schäfer Radu bis morgens zu quatschen. Öfter haben wir fetzige Stunden auf der Schäferei verbracht, zwischen 13 riesigen Schäferhunden, Pferden, Hundewelpen, frisch geschlüpften Eselchen, ganzen Schweinefamilien und 100en von Schafen, welche 2mal täglich gemolken werden mit der übelsten Technik, eine Hand hält den Schwanz fest und zwischen Daumen und Zeigefinger melkt die andere die 2 Zitzen.&lt;br /&gt;Gäste können wir bei solchen Aktionen immer mitbringen, wobei sie die Chance haben das urige rumänische Landleben kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Gäste besuchen seit dem Frühling unser Sonnenhaus, und auch uns, das Sonnenhausteam. So einiges geht da los. Wie zum Beispiel der Philipp und der Thorsten, die da mal was konstruiert haben, mit dem Adi zusammen (ein guter Freund aus dem Dorf) nämlich ein Dach für unsere Fahrräder, der auch gleichzeitig als Sonnen - und Chilldeck zischt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur therapeutischen Arbeit: vor zwei Monaten hatte mich auf der Strasse eine Frau angesprochen, ob ich mal nach ihrem Mann schauen könnte, welcher vor 8 Monaten einen schweren Schlaganfall erlitt. Seitdem bin ich zweimal wöchentlich für ihn da, um mit ihm zusammen therapeutische Gymnastik zu machen und das Sprachverständnis zu verbessern, welches er fast gänzlich verlor. Es ärgert mich, dass ich nicht schon viel früher von ihm erfahren habe, sonst hätte ich gleich mit gezielkten Therapien beginnen und mehr erreichen können.Aber er ist sehr motiviert und kleine Fortschritte sind zu erkennen, wie zum Beispiel im Farbenverständnis und im gesamten Bewegungsbild.&lt;br /&gt;Dabei war mir die Claudi, gelernte Physiotherapeutin und Freundin von Ganja eine riesen Hilfe. Sie besuchte mit mir zusammen diesen Mann und auch Radu in Viscri und gab mir ein haufen Anregungen. 1000 Dank nochmal:)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment besuche ich Montags und Donnerstags zwischen 5 und 7 Menschen, sei es zum therapieren von geschwollenen Händen, kaputten Rücken, 2 Schlaganfallpatienten oder einfach zum quatschen mit älteren Frauen, welche häufig einsam sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt gleich ziehen wir los, mit den Kids aus der Zigeunergasse eine  Schnipseljagd zu starten, davon später mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein nachdenkliches Mmmhhhmmmm, ...mit den Kids ist das so eine Sache hier, die Ganja hatte das schonm in ihrem letzten Bericht erwähnt.&lt;br /&gt;Mich hat das jetzt am Dienstag ein bissel trauig (und wütend)  gemacht. Kindernachmittag mit Volleyball und anderen Spielen bei uns gegenüber auf der Wiese war angesagt, mit (leider)hauptsächlig rumänischen Kindern. Es liefen 2 Jungs von "oben" mit sehnsüchtigem Trotzigem Blick vorbei, setzten sich auf die Bank vor unserer Tür und beobachteten unser treiben. Ich schickte ein Mädchen hin um sie zum mitspielen zu animieren, als das nicht zog, bin ich selbst hin. Doch die beiden konnten ihr Inneres Eselchen, trotz langen Gespräches und Zuredens nicht überwinden mit mir hinüber zu gehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber morgen zum Ausflug wollen sie mit, ich bin gespannt, wer alles kommt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man will oft, aber man kann genausooft nichts verändern, bei Dingen die schon so lange, so fest in den Köpfen verankert sind, aber wir versuchen es immer wieder, und manchmal, wenn man ganz genau hinschaut, kann man eine kleine Veränderung sehn....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;***anya***&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-115413062427590816?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/115413062427590816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/115413062427590816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2006/07/ein-bericht-von-anya_29.html' title='Ein Bericht von Anya'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-31218622.post-115308482379934065</id><published>2006-07-16T23:19:00.000+02:00</published><updated>2006-07-29T01:30:33.013+02:00</updated><title type='text'>Bericht von Anja Lämmerhirt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So, Ich hab mir mal ein schattiges Plätzchen gesucht, da es in der Mittagssonne kaum auszuhalten ist. und das schon im Mai! Hut ab vor den Leuten, die gerade von Früh bis abends die Felder um Dacia herum bearbeiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Was gibt’s zu berichten aus unserem Dörfchen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zuerst möchte ich noch mal zurückblicken auf Ostern, wie die Anya schon angekündigt hat. Also, das rumänische Ostern fand ja eine Woche früher statt als das deutsche. Samstagnacht versammelt sich das ganze Dorf in der orthodoxen Kirche zur Mitternachtsmesse - auch wir wurden von allen Seiten eingeladen, diesem Spektakel beizuwohnen. Na das haben die Bille und ich uns nicht nehmen lassen- Anya musste leider kränkelnderweise das Bett hüten. somit haben wir zwei am späten Abend krampfhaft unsere Sonntagsklamotten zusammengesucht und eine Kerze bereitgestellt. Gegen 23 Uhr sind wir dann in Richtung Kirche geschlendert und haben uns davor mit einigen Dorfbewohnern getroffen. Wer was zu beichten hatte, konnte das nun in der folgenden stunde tun - wir unterhielten uns eben. Um Mitternacht durften dann alle die Kirche betreten und die mitgebrachte Kerze am heiligen Licht entzünden. Dann wurde die Kirche wieder verlassen und vor der Tür das Begrüßungsgebet gesprochen, um danach im Gänsemarsch, mit der Kerze in der Hand, einmal um die Kirche zu laufen. Wieder drinnen fanden die Alten am Rand der Kirche Platz, der Rest stand rechts und links vom Gang, außer einigen jugendlichen, den Kindern und uns - wir konnten die Messe von oben verfolgen. Jetzt hieß es, drei Stunden durchhalten- dem Popen lauschen, singen und beten - eine sehr beeindruckende Atmosphäre in dieser wunderschön bemalten Kirche! Zum Abschluss - so gegen drei - stellten sich zuerst die Männer, dann die Frauen, der Reihe nach auf, um das Abbild Christi zu küssen, vom Pfarrer gesegnet zu werden und das Abendmahl entgegenzunehmen- ein Becher voll im Wein aufgeweichte Brotstückchen. Also, ich durfte kosten und fand es, ehrlich gesagt, ziemlich eklig - wollte mir gar nicht vorstellen, dass der Inhalt des Bechers nun in den folgenden Tagen langsam Stück für Stück verspeist wird. Naja, für mich persönlich war es jedenfalls interessant, diese Zeremonie beobachten zu dürfen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Eine Woche zuvor bekamen wir Besuch von der so genannten Ostergruppe aus Deutschland, mit denen wir eine tolle Woche verbringen konnten, auch wenn es viele Regentropfen gab. Das Zusammenleben in dieser Zeit war in meinen Augen sehr harmonisch und jeder hatte irgendwas auf dem Kasten und konnte sich hier einbringen. ob physiotherapeutische Hinweise oder handwerkliche Fortschritte im Anbau – von Bäume verschneiden und Fahrradreparaturen, über Erfahrungsaustausch von vergangenen Freiwilligendiensten, bis zu einem neuen Zaun, sowie Schröpferlebnis, Einführung in die Pantomimenkunst und mehr. Musik am Lagerfeuer, Schwitzhüttenversuch, Wanderung im Regen und gemeinsames Essen trugen ebenfalls zu einer echt witzigen und angenehmen Woche bei. An dieser Stelle noch mal viele Grüsse an alle und lasst euch bis September noch mal hier blicken!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir haben uns entschieden, drei unserer Räder täglich von mittags bis abends an die Kinder in Dacia zu verleihen und freitags eine Stunde Selbsthilfewerkstatt anzubieten. da aber nur wenige Kinder ein Fahrrad besitzen, oder eben schon seit langem ein kaputtes daheim rumstehen haben, besteht eine riesige Nachfrage. Somit stehen die Kids bei Wind und Wetter in Scharen vor der Tür und rufen unsere Namen -das stresste uns anfangs, aber man gewöhnt sich so langsam daran. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Des weiteren konnte ich mein Deutschkurs auf einen Anfänger- und Fortgeschrittenenkurs erweitern, da Interesse bestand. Allerdings muss man immer mit Unregelmässigkeiten und schleichendem Teilnehmerschwund rechnen. Wenn es aber denen, die immer kommen, gefällt und wenn 10% von allen Anfängern so ein bisschen Deutsch können, bevor ich wieder zurück muss, bin ich zufrieden - denn hier gelten die kleinen Erfolge!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So langsam trauen sich auch einige Roma, die eher am Rand des Dorfes wohnen, zu unseren Angeboten. aber die richtige Lösung konnten wir noch nicht finden, denn die Grenzen im Dorf - so klein es auch ist - sind klar gezogen. die Integration stellt sich somit streckenweise als schwierig heraus, da schnell Konflikte entstehen, die nicht unbedingt auf verbaler Ebene ausgetragen werden. Es besteht regelrechtes Desinteresse zwischen den Ethnien, verbunden mit unüberwindbaren Vorurteilen. Daraufhin gehen wir manchmal zu ihnen und spielen separat mit ihnen. Naja - wir geben unser Bestes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zu dieser Problematik fällt mir gleich der Umgang mit Spenden ein. Denn die Schwierigkeit besteht darin, die Spenden in einem kleinen Dorf gerecht und gezielt zu verteilen. Die Kleidung legen wir ja in der Sozialstation aus, wobei man nicht sicher sein kann, dass sie auf diesem Weg die wirklich Bedürftigen erreicht. Verschenkt man jedoch gewisse Dinge auf Nachfrage an Einzelpersonen, muss man aufpassen, dass man keinen Neid auslöst. So Dinge, wie Buntpapier, Schreibhefte und Spielzeug können wir nach Bedarf gebündelt in die Institutionen, wie Kinderheim, Schule oder Kindergarten geben. Die häufigsten Anfragen jedoch gelten Kindersachen: Schuhen, Brillen und natürlich Fahrrädern- und weniger Plüschtieren, welche eine beliebte Spende sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;All diese kleinen Schwierigkeiten gehören dazu, aber wir haben auch andere. Das konnten wir vor zwei Wochen feststellen, als Anya und ich mit insgesamt 4 Mitfahrgelegenheiten nach Vulcan trampten - ein Dorf bei Brasov. Dort fand nämlich ein Zwischenseminar statt, zu dem wir von der Organisation EIRENE eingeladen worden sind, welche Freiwilligendienste in die ganze Welt vermittelt. Im Kurhaus der deutschen Kirche trafen wir 9 weitere Freiwillige aus Rumänien, 2 aus Bosnien und eine aus Serbien. Alle arbeiten in den verschiedensten Projekten, von denen es viel Interessantes zu erfahren gab. Vom Sozialprojekt mit Aidskranken, über ein Hochseilgarten bis zur Unterstützung von Schülermedien war alles dabei. Mit Fotomappen und Kurzfilm von Billes Digi ausgestattet, konnten wir jedoch als Einzige vom rumänischen Landleben berichten, was den anderen relativ unbekannt war. Wir tauschten die verschiedensten Eindrücke aus und fanden die ein oder andere Lösung für verfahrene Situationen, die schnell durch routiniertes Handeln entstehen können. Für uns bedeutete diese Woche, unsere Arbeit hier mal von Außen zu betrachten und Verbindungen herzustellen, die uns in der wenigen hier verbleibenden Zeit oder auch für unsere persönliche Zukunft sehr von Nutzen sein können. Jedenfalls sind wir hochmotiviert zurückgekehrt und durften viele liebe Menschen kennenlernen, auch wenn der Persönlichkeitstest ergab, dass wir größtenteils alle depressiv-hysterisch sind, was jedoch nichts Negatives bedeutet. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zum Abschluss vielleicht noch ein Wochenenderlebnis von uns. Eines Samstagmorgens warteten wir drei gegen 6 Uhr auf eine Pferdekaruze, die uns zum Pferdemarkt entführen sollte. Mit etwas Verspätung sammelten uns Adi, Laurentio und sein Bruder dann auch ein und wir genossen die Morgenluft hinten im Heu liegend während der drei Stunden Fahrt. Die Jungs hatten noch zwei Pferde am Wagen mitlaufen, die sie dort verkaufen wollten. In Catza verbrachten wir dann vier Stunden zwischen tausend Pferden und Karuzen und holten uns nen ordentlichen Sonnenbrand. Naja - die zwei Pferde haben wir wieder mit zurück genommen, was die Jungs nicht davon abhielt, kurz vor Dacia nochmal querfeldein mit dem Wagen zur Sommerschäferei zu düsen, wo wir frisch gemachten Käse verspeisen durften. Rückzu gab es dann noch ein Wettrennen zwischen Karuze und Traktor, wobei man sich gut festhalten musste. Ach war das n toller Tag!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ansonsten haben wir für die Kinder, die Jugend, für die Gäste und für uns die Tischtennisplatte herausgekramt und demnächst werden wir noch das Volleyballnetz aus dem Ärmel schütteln. und ich versuch mich gerade am Verputzen im Anbau, unter der Anleitung von Phillip, der mit dem Fahrrad von Dresden gekommen ist und ne Weile bei uns rastet. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Vom gelungenen Kinderfest und anderen Begebenheiten wird die Anya in vier Wochen berichten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;So - na denne, bis zum nächsten mal.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Anja&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/31218622-115308482379934065?l=stein-dacia.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/115308482379934065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/31218622/posts/default/115308482379934065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://stein-dacia.blogspot.com/2006/07/bericht-von-anja-lmmerhirt.html' title='Bericht von Anja Lämmerhirt'/><author><name>Berichte aus Dacia/Stein</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14138263700460741035</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
